29. Oktober 2014

Bagels mit Lachs und Frischkäse & Zeitmanagement & Gewinn





Guten Morgen Ihr Lieben

Habt vielen Dank für all die lieben Worte, die ihr hier immer hinterlässt. 
Jeder einzelne Kommentar freut mich sehr und noch mehr freut es mich, wenn ich erfahre, dass ihr meine Rezepte ausprobiert
Nur dumm wenn ich dann die Backzeit vergesse anzugeben... Ups!





Obwohl ich unter der Woche immer vor 6 Uhr aufstehe und versuche mein Zeitmanagement schön im Griff zu haben, so hab ich doch regelmässig zu wenig Zeit
(Oder zu viele Projekte)
Und so kommt es, dass ich gewisse Abstriche machen muss. 
Das ist dann meist beim Bloggen der Fall. 
Obwohl ich Unmengen an Bildern zu zeigen hätte, fehlt mir schlichtweg die Zeit für weitere Posts. 
Und zum Kommentieren bei euch komme ich momentan auch nicht gross. 
Das tut mir sehr leid. 
Denn von den Kommentaren lebt doch ein Blog. 
Aber es geht halt nicht anders.
Die Kinder sind ja permanent um mich herum und wenn ich mal länger als 3 Sekunden aufs Mobiltelefon oder das iPad schaue, dann wird schon an meinem Bein gezogen. 




Viel Zeit investiere ich fürs kochen. 
Bei uns wird jeden Tag frisch gekocht
Und da dürfen die Kinder auch mithelfen. 
Das machen sie sehr gerne. 
Ich schreibe mir einmal pro Woche einen Essplan und koch dann strickt nach diesem. 
So muss ich nur einmal pro Woche überlegen was es zum Essen gibt und gehe auch nur einmal pro Woche einen Grosseinkauf machen. 

Viel Zeit brauche ich auch fürs Fotografieren
Wir wohnen leider nicht in einem alten Haus wo es eine schöne Bretterwand oder ähnliches gleich um die Ecke hat. 
Will ich also Fotos mit einem passablen Hintergrund machen, muss ich jeweils eine gefühlte halbe Stunde lang mein "Studio" aufbauen. 

Aber wenn ich mir dann die Fotos auf dem Bildschirm anschaue, ist die Freude jeweils gross. 
Und für mich lohnt sich dieser Aufwand. 




Nun aber zu den Bagels...

Nach einem etwas dunklen Post vom letzten Mal gibt es heute wieder etwas mit mehr Licht. *zwinker*

Bei mir seht ihr unter dem Label "Genuss" ja meistens immer nur süsse Leckereien. 
Zugegeben, ich bin eine Naschkatze
Ich liebe alles was mit Schokolade oder Kuchen zu tun hat. 
Zudem kann man Süsses problemlos fotografieren, wenn man dann die Zeit dazu hat, und es kühlt nicht ab. (Ich schweife schon wieder ab...)

Doch heute gibt es mal was Pikantes hier zu sehen.  




Diese Bagels mit Lachs und Frischkäse sind so lecker, sehr handlich und sehen auch noch total gut aus, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten will. 

Es braucht etwas Zeit (da wären wir schon wieder bei der lieben Zeit), die Bagels selbst zu backen. 
Doch es lohnt sich sehr. 





Zubereitung Bagels: 
Mehl, Salz, Zucker und Hefe in einer Schüssel mischen. 
Butter, Milch und Eiweis beigeben und unterrühren. 
Zu einem glatten Teig kneten. 
Den Teig zugedeckt bei Raumtemperaturen auf das Doppelte aufgehen lassen. (ca. 1.5 Stunden)


Formen:
Den Teig zu einer Rolle formen und in 12 Stücke schneiden. 
Dann die Stücke zu Kugeln formen, in der Mitte der Kugel mit dem Finger ein Loch drücken und mit kreisenden Bewegungen erweitern.  
Teigringe auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 
Zugedeckt nochmals ca. 20 Minuten aufgehen lassen. 
Die Bagels nun ca. 15 Sekunden in knapp siedendes Salzwasser geben. 
Mit einer Schaumkelle herausnehmen, gut abtropfen und auf das Backpapier zurück legen. 
Bagels mit Eigelb bestreichen, mit Mohn und Salz bestreuen. 

Backen: 
ca. 15 Minuten in der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens backen. 
Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. 

Zubereitung Füllung: 
Bagels quer halbieren, mit Frischkäse bestreichen. 
Lachs, Radiesli und Kresse in die Bagels verteilen.
(Da ich leider etwas zu wenig Kresse hatte, hab ich noch Kopfsalat in die Bagels verteilt. Schmeckt auch nicht schlecht, Kresse ist aber besser.)





Ich lege euch sehr ans Herz, die Bagel-Brötchen unbedingt selbst zu machen
Wir haben auch schon Fertigbagels zum aufbacken gekauft und dieses dann belegt. 
Die schmecken bei weitem nicht so gut wie die selbst gemachten Bagels. 


Man kann die Bagels auch sehr gut ins Büro mitnehmen oder zum Picknick 
Und sie schmecken auch am nächsten Tag noch sehr lecker. 
Übrigens: der Teig ergibt ca. 12 Stück. 
Am besten macht ihr gleich die doppelte Menge. :-)



Zum Schluss will ich euch noch was zeigen. 
Ich hab nämlich gewonnen...




Ein tolles Buch, bei der lieben Petra
Ganz herzlichen Dank. 
Ich habe mich sehr darüber gefreut. 




Das Buch liefert tolle Verpackungsideen und auch gute Inputs was das Vermarkten von eigenen Produkten angeht. 
Das kann ich wunderbar gebrauchen. 

So, und nun mache ich mich mal an die Arbeit. 
Die Kinder sind heute bei meinen Schwiegereltern. 
Alle Aufträge sind abgearbeitet und ich kann mich nun voll und ganz auf meine Produkte für den nostalgischen Weihnachtsmarkt konzentrieren. 
Juhui!
Einige Sachen sind schon entstanden und ich hab sogar die Zeit gefunden sie zu fotografieren. 
Ich werde euch auf alle Fälle Bilder zeigen. 


Nun wünsche ich euch einen schönen Tag. 
Bei u




Herzlichst




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8. Oktober 2014

Von kleinen und großen Geschenken


Hallo ihr Lieben


In den letzten Tagen hab ich ein paar Geschenke schön verpackt
Das mache ich sehr gerne. 
Zwar ist es ein grosser Aufwand, der dann schlussendlich nicht für viel ist, aber das selbe könnte man ja auch von schön verzierten Kuchen behaupten. 
Egal!
Mir macht das Freude und ich glaube, die Beschenkten freuen sich jeweils auch. 






Einer der Geburtstage war wiederum ein runder Geburtstag. 
Hab ich nicht zu Beginn des Jahres mal gesagt, dass es das Jahr der runden Geburtstage wird?
Dies war der Geburtstag einer Freundin, die mir sehr am Herzen liegt.

Beim verpacken des Geschenkes ist mir aufgefallen, dass ich sie schon mehr als 25 Jahre kenne
Wir sind zusammen aufgewachsen, in den selben Kindergarten und dann auch in die selbe Schule gegangen.
Wir haben lauter Dummheiten angestellt und sehr, sehr viel zusammen erlebt. 
(Mein Mann pflegt zu sagen, dass er sehr hofft, dass unsere Tochter nicht so wird wie meine Freundin  und ich in unserer Jugend waren)
Aus einem Jux haben wir uns als Kinder geschworen, dass wir irgendwann, wenn wir groß sind und selbst Kinder haben, die Gottis (Patentanten) von unseren Kindern werden. 
Nach der Schule haben wir uns eine Zeit lang aus den Augen verloren. 
Und dann irgendwann wieder gefunden. 
Und heute ist sie Gotti von meinem Bub und ich bin Gotti von ihrem Mädchen. 
Ist das nicht wunderbar, solche Freundschaften?







Für sie habe ich ein großes Geschenk in eine große Kiste gesteckt, mit Packpapier eingepackt und dann das rosarot gepunktete Papier drum herum geklebt.  




Eine Wimpelkette und ein weißes Pompon gebastelt, Bordüren gestanzt und schlussendlich alles einigermaßen schön angeklebt. 





Auf das Geschenk habe ich das Couvert mit der Geburtstagskarte gelegt (welches ich mit dem gepunkteten Geschenkpapier eingefasst habe) und noch ein getrocknetes Schleierkraut hinzu getan. 





Könnt ihr erahnen was sich da für ein großes Geschenk in der Kiste befand?

... Ich sag nur: Stern .... 





...dämmerst?...

JA!
Eine Strandkorbtasche!
Eigens von mir bemalt. 
In der Farbe Taupe die das Geburtstagskind so gerne mag. 
(Das hat sie mal so ganz beiläufig auf dem Spielplatz erwähnt.)
Ja, solche Infos speichere ich immer sofort. 





Ich finde, dass diese Farbe so gut zum Herbst passt. 
Oder dann auch zu Weihnachten. 
Zu kaufen gibt es sie hier bei mir im Shop. 




Zur Tasche dazu gab es noch eine selbst gewerkelte Geburtstagskarte mit einem Gutschein für im Gartenbijoux brunchen zu gehen. (Ihr erinnert euch, dort wo der Cottage-Markt war und hoffentlich auch nächstes Jahr wieder mit mir statt finden wird.)


Eine Zeit lang war ich total im Karten-mach-Fieber. 
Das hat irgendwie ziemlich nachgelassen und ich hatte lange Zeit keine Lust mehr Karten zu basteln. 
So blieb die große Kiste, in der all die schönen Papiere lagern, lange unberührt auf dem Schrank. 










Doch für diese Geburtstage war es mir wichtig eine Geburtstagskarte selbst zu werkeln. 







Die zweite Karte ist für eine liebe Freundin entstanden, mit der ich meine Leidenschaft fürs Kreative teile
Auch sie liebt Sterne und als ich in der Stadt dieses wunderschöne Papier sah, wusste ich sofort, dass ich ihr Geschenk damit einpacken würde. 







Damit es etwas weiblicher und feiner wirkt, habe ich Seidenpapier und ein schönes Geschenkband darum geklebt,  ebenfalls ein Pompon gebastelt und etwas Heidekraut dazu gelegt.  
Das Geschenk stand nun ein paar Tage auf unserem Schrank in Sicherheit und hat sich dort richtig gut gemacht, finde ich.










Und nun kommt noch das letzte Geschenk. 
Es hat nämlich kürzlich ein kleiner Engel das Licht der Welt erblickt...




Auf das verpackte Geschenk habe ich ein selbst gewerkeltes Mini-Schild gelegt.

Und auch der grosse Bruder hat ein kleines Geschenk erhalten.
Dieser Anhänger habe ich ausgedruckt und ausgeschnitten. 





Die beiden Jungs haben je ein persönliches Türschildchen von mir bekommen. 








Das kleine Mini-Schild gibt es übrigens auch in meinem Shop zu kaufen (hier). Und noch ganz viele andere Schilder. :-)


So, Ihr Lieben, ich hoffe es hat euch gefallen und es waren nicht zu viele Bilder für euch. 
Ich persönlich schaue mir ja immer sehr gerne viele Bilder auf euren Blogs an. 




Herzlichst













2. Oktober 2014

Quitten Gelee und Mirabellen Konfitüre - ein leckeres Mitbringsel aus meiner Küche

Hallo ihr Lieben

Es ist schon bald wieder lange her, seit ich mich hier blicken lies. 
Viel ist entstanden in der Zwischenzeit.
(Jene, welche mir auf Facebook folgen, haben die einen oder anderen Bilder bereits gesehen und gemerkt, dass ich nicht von der Bildfläche verschwunden bin.)

Ich bin kein Fan von Kraut und Rüben Posts. 
Deswegen werde ich alles etwas gestaffelt zeigen.

Heute fange ich an mit Gelee und Konfitüre aus meiner Küche.



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Schon meine Grossmutter hat immer Quitten Gelee gemacht. 
Wir lieben es über alles. 
Deswegen nehme ich auch die eher mühsame Herstellung gerne in Kauf. 


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Die Quitten werden gewaschen und dann samt Kerngehäuse zerkleinert.
Quitten sind sehr hart und man kann sie nur mit einem grossen Messer verschneiden. 
(Bei meiner Grossmutter übernah diese Arbeit jeweils mein Grossvater). 
Nach dem Schneiden gibt man die Quittenstücke in eine Pfanne, bedeckt sie knapp mit Wasser und lässt sie köcheln bis sie weich, aber nicht matschig sind. 
Danach das Ganze 24 Stunden ziehen lassen. 





Am nächsten Tag die Quitten mit einem Schöpfsieb entfernen (nicht ausdrücken) und die Flüssigkeit absieben. 
Danach mit Gelierzucker (1:1) aufkochen. 
Gelierprobe nicht vergessen. 


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Die Gläser in heissem Wasser auskochen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. 
Gelee einfüllen, Deckel schliessen und abkühlen lassen. 


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Was mir auch immer genau so viel Spass macht wie das Gelee herzustellen, ist die Gläser anzuschreiben und zu verzieren. 
So habe ich mich an den Mac gesetzt und herumgetüftelt. Entstanden ist diese Etikette
Ich finde sie sehr schön.

Das kleine Glas ist übrigens für meine Grossmutter. 
Es ist ideal für einen Einpersonenhaushalt.



Vor kurzem ist auch Mirabellen Konfitüre entstanden.
Durch meine Schwiegereltern bin ganz unverhofft zu relativ vielen Mirabellen gekommen. 
Ich hab sie mit Gelierzucker aufgekocht und danach püriert. 
Daraus ist eine überaus leckerer Brotaufstrich geworden.




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Ich mache jeweils am Freitagabend einen Zopfteig, lasse ihn aufgehen, flechte ihn und lege ihn auf dem Blech in den Kühlschrank
Gebacken wird er jedoch erst am Samstag morgen in der Früh.
Man kann den Zopf direkt aus dem Kühlschrank in den vorgeheizten Ofen schieben und hat so nach 45 Minuten einen absolut frischen Zopf auf dem Tisch. 
Frischer kann man ihn kaum haben. 
Und ich sag euch, er schmeckt himmlisch
Wie die Konfitüre auch. 
So frühstücken wir am Wochenende immer alle zusammen ausgiebig. 







Ich finde es sehr praktisch, wenn man ein paar Gläser selbst gemachte Konfitüre und Gelee in der Vorratskammer hat. 
So hat man immer ein gern gesehenes Mitbringsel zur Hand das von Herzen kommt. 



Ich hab mich übrigens sehr über eure lieben Kommentare und Glückwünsche zu meinem Geburtstag gefreut. 
Habt vielen, vielen Dank. 
Ohne euch wäre es nicht halb so schön hier. 
Und nun verabschiede ich mich auch schon wieder. 


Habt es fein!


Herzlichst