14. April 2015

Bärlauchpesto

Hallo ihr Lieben

Bei uns ist das Wetter momentan herrlich!
Ich liebe diese Zeit wo alles spriesst und wächst und zu neuem Leben erwacht und man ohne Jacke nach draussen kann. 
Besonders gerne durchstreifen wir in dieser Zeit die Wälder
Da wächst nämlich jetzt an manchen Stellen ganz was feines.

Seit Wochen haben wir den grünen Blättern, die sich durch die Erde kämpfen, schon entgegengefiebert und nun endlich ist er da, der Bärlauch!







Vergangenen Sonntag zogen wir also los, in den Wald, um Bärlauch zu sammeln. 
Den Kindern gefiel es im Wald auch sehr, denn sie konnten tatkräftig beim Pflücken mithelfen. 






Bärlauch hat in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen, weil er ein vielseitiger Allrounder ist und einfach zur Frühlingsküche dazugehört.

Man kann ihn als Sauce über Pasta, im Risotto oder als Aufstricht auf Baguette verwenden. 
Vermischt mit Quark gibt es eine leckere Dip-Sauce. 
Die frischen Blätter passen aber auch gut in den Salat. 







Bärlauch schmeckt jedoch nicht nur gut, er hat auch eine heilende Wirkung.
Wen's interessiert, kann hier mal nachlesen, gegen was das zarte Pflänzchen gewachsen ist. 




Das Rezept für das Bärlauchpesto ist simpel.
Dazu braucht es:





Zubereitung:

Die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne goldgelb anrösten.
Danach im Mixer grob zerkleinern.
Den Bärlauch waschen, trockentupfen und die Blätter klein schneiden.
(270 g entsprechen übrigens in etwa einem Löchersieb voll Bärlauch)
Den Bärlauch zu den Pinienkernen in den Mixer geben und unter mixen nach und nach Olivenöl dazugeben, bis das Pesto eine schöne cremige Konsistenz hat. 
Geriebenen Parmesan dazu geben und noch einmal kurz durchmixen. 
Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Pesto in ausgekochte (nicht heisse) Gläser füllen, dabei die Gläser nicht zu voll machen und mit etwas Olivenöl auffüllen. 






Nachdem unser Bärlauch verwertet und in Gläser abgefüllt war, hab ich noch Etiketten entworfen, ausgedruckt und aufgeklebt.  
Ein passendes Häubchen aus Papier umgebunden und fertig sind sie zum verschenken. 


Da Parmesan drin ist, sollte das Pesto im Kühlschrank gelagert und rasch konsumiert werden. 



  Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich bin so gerne in der Natur und vor allem im Wald. 
Dort ist es so ruhig. 








Huch, wer hat denn da am Baguette geknabbert?
Seht ihrs?
Wer das wohl war? 

Mir ist es erst zu Hause auf den Bildern aufgefallen, dass wohl eines der Kindern sich das ganze Brot geschnappt hat. 
(Anstatt das Stück zu essen, welches ich ihnen gab.)




Wer nun Lust bekommen hat, selbst Bärlauchpesto herzustellen, solle die Bärlauchblätter vor dem Erblühen ernten, da sie sonst einen bitteren Geschmack annehmen und somit kaum noch genießbar sind. 

Ich wünsche euch einen schönen Abend und hoffe, dass ihr die Sonne auch noch etwas geniessen könnt. 


Herzlichst