25. September 2015

Herbstliche Windlichter und Geschenke & safe the date nostalgischer Weihnachtsmarkt



Hallo ihr Lieben

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich mag den Herbst total gerne. 
Und aus diesem Grund bin ich wohl auch so kreativ zur Zeit. 
Aus Heidekraut ist in den letzten Wochen einiges entstanden, was ich euch gerne zeigen möchte. 






Kürzlich hatten wir ganz liebe Gäste zum Nachtessen bei uns. 
Für die Tischdekoration habe ich einen kleinen Serviettenring aus Heidekraut geformt und passende Windlichter gewerkelt. 
Das ist ganz schnell und einfach gemacht. 
Du brauchst ein sauberes Konfitürenglas, ein paar Seiten von einem alten Buch, ein Heidekraut (Erika), Draht und Schnur. 
Das Papier reisst du schön zurecht, damit es um das Glas passt und nicht absteht. 
Dann legst du das Papier um das Glas, wickelst den Draht etwa in der Mitte des Glases um das Papier und zeihst den Draht schön fest an. 
Jetzt das Heidekraut abschneiden und auch mit Draht um das Glas binden.
Zuletzt eine Schnur darum binden. 
Fertig. 
Gibt doch was her, oder?







Dann hatte eine ganz liebe Frau Geburtstag, die ich vor ein paar Jahren im Rückbildungs-Kurs kennen gelernt hatte. 
Sie hat 4 Kinder (mir reichen ja schon zwei) und meistert den Alltag mit diesen vier Buben einfach toll.
Jährlich lädt sie das halbe Dorf und alle Freundinnen und Bekannte an ihrem Geburtstag zu Kaffee und Kuchen zu sich nach Hause ein. 
Mir persönlich wäre das ja viel zu viel. 
So viele Leute und Kinder in der Wohnung...
Aber sie nimmt das so gelassen. 
Wirklich bewundernswert!
Was uns da jeweils erwartet, ist der Hammer, ich sagst euch. 
Ein mega grosses Dessertbuffet, welches sie ganz alleine zaubert. 
Dieses Jahr habe ich ihr als Geschenk unter anderem diesen Kürbis namens "Crown Prince" mitgebracht.
Den kann sie als Deko aufstellen oder dann auch verspeisen.
Ich finde die Farbe der Hit. 









Heidekraut steht zur Zeit auch bei uns in der Wohnung und schmückt unsere Herbstdeko
Das Gewächs ist ganz praktisch. 
Es sieht, selbst wenn man es vergisst zu giessen, immer noch toll aus. 








Hab ich mal erwähnt, dass wir keine Zimmerpflanzen haben. 
Ich mag die einfach nicht sonderlich. 
Viel lieber hab ich Schnittblumen wie kleine Buschrosen oder Hortensien und natürlich die schönen, kleinen, weissen Kürbisse namens Baby Boo. 
Die stehen momentan überall bei uns. 








Das Bild werde ich wohl in Kürze selbst als Karte drucken lassen. 
Es gefällt mir so gut. 
Womit wir auch gleich beim Thema Karten wären. 
Da gibt es nämlich etwas, dass ich euch schon lange erzählen will. 

Es ist schon eine Weile her, als ein regionaler Verlag auf mich zu kam mit der Idee, von meinen Bildern Karten zu drucken. 
Leider kamen viele meiner Fotos von der Bildqualität her (Schärfe, Licht, etc.) für den Verlag nicht in Frage. 
Ich fotografiere ja sehr gerne mit ganz viel Unschärfe was da nicht wirklich gefragt war.

Gefallen haben ihnen aber ganz viele meiner Bilder. 
Und so wurden dann doch ein paar Bilder für gut empfunden.

Von der Idee bis zur Umsetzung vergingen einige Monate. 
Als ich dann endlich die erste druckfrische Karte in den Händen hielt, war das ein tolles Gefühl. 
Eine grosse Freude und auch etwas Stolz hat mich erfüllt. 

Das ist eine der Karten. 





Dass diese Karte nun schweizweit in ganz vielen Papeterien und anderen Läden (z.B. Landi) zu kaufen ist, verdanke ich vor allem einer Person. 
Sie hat sich beim Verlag enorm für meine Bilder eingesetzt! 
Regula heisst die Gute. 
Tausend Dank, liebste Regula. 
Es ist wunderbar, dass es Leute gibt wie du.







Obwohl ich den Herbst so liebe, denke ich doch schon ganz oft an die Weihnachtszeit. 
Und das hat einen guten Grund. 
Ich bin nämlich auch dieses Jahr wieder dabei am nostalgischen Weihnachtsmarkt in Hilterfingen
Reserviert euch unbedingt das Datum. 
Dieses Jahr ist der Markt an einem Samstag. 




Ich werde dieses Jahr mit meinem eigenen, grossen Zelt dabei sein
So kann ich a) ganz viel mitbringen für euch und b) habt ihr genügend Platz um meine Sachen zu bestaunen.
Letztes Jahr hatte es immer so viele Leute an meinem Stand, dass man gar nie so recht den Überblick hatte. 
Einige haben das bemängelt und auch ich fand das nicht so toll. 
So ist die Lösung nun perfekt. 
In meinem Kopf schwirren ganz viele Ideen rum. 
Ich freue mich schon riesig auf den Markt und werde euch nebst ganz vielen Brocante-Artikel und Trouvaillen aus Frankreich auch viel selbst Gewerkeltes wie Kränze und Windlichter mitbringen. 
Weitere Infos folgen.

Nun wünsche ich euch ein schönes, und erholsames Wochenende. 



Herzlichst









9. September 2015

Neue Zusammenarbeit mit Rachel vom Atelier feri-chic in Unterseen

Hallo ihr Lieben

Heute ist es endlich soweit!
Ich darf euch von meiner neuen Zusammenarbeit berichten. 

Ab sofort findet ihr eine Auswahl meiner Brocante-Artikel und antiken Unikaten aus Frankreich bei Rachel im Atelier feri-chic in Unterseen.  






Ich freue mich riesig über diese Zusammenarbeit, die sich da plötzlich ergeben hat. 

Deshalb will ich euch gerne etwas mehr darüber erzählen.

Rachel Ferianec heißt die kreative Frau, die sich hinter feri-chic verbirgt. 
Sie restauriert liebevoll antike Möbel im shabby Look und hat dabei ihren ganz eigenen und unverkennbaren Stil entwickelt. 
Angrenzend an das weltbekannten Interlaken befindet sich das schöne Dorf Unterseen. 
Dort hat Rachel ihr Atelierindem all ihre Werke entstehen. 









Aufgefallen ist mir Rachel erstmals in einer Shabby-Chic Gruppe bei Facebook. 
Die Technik, mit der sie den antiken Möbel einen neuen Anstrich verpasst, und so zu neuem Leben erweckt, fasziniert mich. 
Ihr Schaffen ist sehr sorgfältig und einzigartig und man spürt ihre Leidenschaft und Begeisterung. 







Rachels Herz schlägt auch für Altes und Antikes
Und so kam es, dass sie vor längerer Zeit bei mir, via Facebook, ein antikes Unikat für sich gekauft hat. 
Was, wissen wir beide nicht mehr. 
Denn in den darauffolgenden Monaten war sie noch einige Male bei mir in meinem Schatzkämmerchen. 
Einige Trouvaillen durften seit unserer ersten Begegnung nun schon von mir zu ihr umziehen.  









Rachel ist auch Mutter von einer 5 jährigen Tochter
Und da unsere Kinder bei unseren Treffen immer dabei waren, hatten auch diese sich bald ins Herz geschlossen. 











Ich glaub es war bereits bei unserem zweiten Wiedersehen, als wir feststellten, dass wir uns gut verstehen und es einfach passt. 
Ob man die selbe Wellenlänge hat oder nicht und ob es harmoniert oder nicht erkennt man ja meist sehr schnell.
Das kennt ihr bestimmt auch, oder?














Schnell merkten wir, dass wir die Freude an schönen Stücken aus vergangenen Tagen teilen
Je älter und verlebter, desto besser. 
So freuen wir uns beispielsweise irre ab einem alten Buch, welches beinahe auseinander fällt. (Für manche ja komplett unverständlich, für andere gut nachvollziehbar.)
 Wir arbeiten beide viel und mit Leidenschaft für unser Geschäft, reden gerne und haben auch mehr oder weniger die selben Sorgen was die Kinder anbelangt. 
So entstand aus der geschäftlichen Beziehung bald eine Freundschaft







Und so kam es wohl auch, dass Rachel die Idee dieser Zusammenarbeit hatte.
Sie schlug mir vor, meine Brocante-Artikel und Trouvaillen bei ihr im Atelier auszustellen.
Ihre im feri-chic Stil verschönerten Stücke und meine antiken Sachen würden sich prima ergänzen

 Die Idee gefiel mir sehr. 


Und so hab ich also vor einer Woche mein Auto voll beladen mit meinen Schätzen und bin durch Interlaken nach Unterseen zu Rachel in ihr Atelier gefahren. 





Dort haben wir fast das ganze Atelier umgeräumt, haben Möbel von der einen Seite auf die andere Seite geschleppt, haben dekoriert und waren voll in unserem Element. 
Leute ich sag euch, es hat richtig Spaß gemacht. 

Und die Freude am Endergebnis war riesig. 
Das Atelier ist richtig, richtig toll und ich finde, die Möbel passen echt gut zu diesem Industrie-Stil. 
Mir gefällt es sehr. 






Schaut doch mal im Atelier vorbei. 
Rachel freut sich auf euren Besuch.
Und eine Reise ins schöne Berneroberland lohnt sich allemal. 

Atelier feri-chic
Spielmatte 3
3800 Unterseen.
www.feri-chic.ch
https://facebook.com/feri-chic

Öffnungszeiten:
Montag & Dienstag, Donnerstag & Freitag
09:00 - 11:00 Uhr




Herzlichst















6. September 2015

Brocante-Souvenirs (die etwas anderen Ferienfotos)



Hallo ihr Lieben

Es ist bereits einen Monat her, seit wir in der Provence in den Sommerferien waren. 
Höchste Zeit euch ein paar Ferienfotos zu zeigen. 
Aber Achtung! 
Es sind nicht die "normalen" Bilder von schönen Häuser, romantischen Städtchen, gutem Essen und schönen Landschaften...

Heute gibt es ganz viele (!) Bilder meiner Brocante-Souvenirs.
Ich habe nämlich ein Auto voll mit nach Hause gebracht...





Als wir vor zwei Jahren bereits in der Provence waren, hab ich viele schöne alte Dinge gesehen, die mein Herz höher schlagen liesen. 
Doch ich konnte nur ganz wenig mit nach Hause nehmen, weil wir mit Kind und Kegel im Auto einfach keinen Platz mehr hatten. 















Dieses Jahr wollten wir zusätzlich eine Dachbox mitnehmen. 
Mein Mann und ich diskutierten viel und eines Abends schlug er vor mit 2 Autos in die Ferien zu fahren










Anfangs fand ich die Idee übertrieben. 
Nein, mit zwei Autos...
Doch je länger ich mich mit dem Gedanken anfreundete, desto besser gefiel er mir. 
Und so fuhren wir also mit zwei Autos in die Provence. 
Eines nahmen wir leer mit...
Die Fahrt verlief problemlos. 
Von meiner früheren Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiterin in der ganzen Schweiz bin ich mir das Fahren von weiten Strecken gewohnt. 
Wir waren ausgestattet mit einem Funkgerät und konnten so jederzeit miteinander sprechen.
Jedes hatte auf dem Beifahrersitz ein Kind. 
So wurde es auch niemandem übel und Streit gab es auch nicht. 
Die ideal Art zu reisen. Hihihi!












Bereits am ersten Ferientag ging es auf zwei Brocantes. 
Mein Bub wollte unbedingt mitkommen
Die, die Kinder haben, können sich wohl vorstellen wie das mit einem fünfjährigen abläuft...
Die erste halbe Stunde ist lustig, dann wird es langweilig, man ist bald müde, hat Hunger und Durst... 
Grrrr...
Doch das Kind wollte trotzdem am Nachmittag noch an eine zweite Brocante mitkommen. 

















An der ersten Brocante kam ich mit einem älteren Verkäufer ins Gespräch. 
Er fragte mich ob ich Sammlerin sei. 
Sammlerin naja, sicher auch aber Wiederverkäuferin trifft es wohl schon besser. 
Er erzählte mir, dass er Sammler sei und drei Häuser voller alter Dinge habe.
In der Schweiz sei er auch schon auf Flohmärkten gewesen und bereise die halbe Welt um seine Sammlung zu vergrössern. 
Meine Augen mussten wohl geleuchtet haben und er schlug mir vor, dass ich in der nächsten Woche bei ihm zu Hause vorbei kommen solle. 
Wir tauschten die Telefonnummern und Adressen aus. 



An der zweiten Brocante fand ich das, was ganz oben auf meiner Wunschliste stand. 
Eine antike Schneiderpuppe
Ich konnte mein Glück kaum fassen.







Ich muss an dieser Stelle sagen, dass die Franzosen sehr freundlich sind. 
Ich hab viel mit den Leuten gesprochen und konnte dadurch meine Französischkenntnisse wieder auffrischen, was mich sehr freute. 
Die Leute boten sich immer an, um beim Tragen der schweren Einkäufe zu helfen. 











In der darauffolgenden Woche rief ich den älteren Verkäufer von der 1. Brocante an. 
Wir machten einen Termin ab und so fuhr ich mit der ganzen Familie durch die Lavendelfelder zu ihm und seiner Frau. 
Wir wurden sehr herzlich empfangen als würden sie uns schon lange kennen. 
Ich konnte meinen Augen kaum trauen, was ich da sah. 
Drei alte Häuser und in der Mitte ein schön begrünten Innenhof. 
Wir traten in das erste Haus ein. 
Was sich mir da bot, war der Wahnsinn
Ein wunderschönes, imposantes und sehr altes Haus. 
Ein ehemaliges Schulhaus mit hohen Räumen, Stuckaturen und Kamin in den Zimmern
Jedoch stark renovationsbedürftig und voll mit Sammlerstücken.








Wir arbeiteten uns durch die alten Sachen und hier und da fand ich etwas das mir gefiel und meinem Geschmack entsprach
Er merkte bald nach was ich Ausschau hielt und was mein Geschmack war.
Und ich war erstaunt, dass er sich von seinen Sammlerstücken trennen konnte. 

Die Frau nahm sich den Kinder an und unterhielt sich mit meinem Mann. 
Mein Mann sagte mir später, dass sie sehr nett war und sprach wie ein Buch.
Er habe kaum etwas verstanden
Verständlicherweise ist es für jemanden, der vor 30 Jahren in der Grundschule Französisch gelernt hatte, nicht ganz einfach.


Im Keller fand ich die schönsten Stücke. 
Eine wunder, wunderschöne alte Türe, alte Fenster, ein imposanter Fliegenschrank und viel Kleinkram.











Schnell war klar, dass ich nochmals alleine mit einem leeren Auto zurück kommen musste.
So fuhren wir zurück und nach dem Mittagessen fuhr ich nochmals alleine die knappe Stunde dort hin. 
Ich blieb nochmals etwa 3 Stunden dort. 
Wir redeten so viel und ich hatte noch nicht alle Räume gesehen.
Die Zeit verging wie im Flug.
Am Schluss sagten mir beide, dass sie sich freuen uns im nächsten Jahr wieder zu sehen und wir jederzeit auch bei ihnen übernachten dürften. 
Diese Herzlichkeit hat mich sehr überrascht und berührt.








Auch am zweiten Sonntag ging es an zwei Brocantes. 
Wiederum dabei mein Junge. 
Wiederum das gleiche Szenario wie am vergangenen Sonntag...
Um 10 sassen wir schon im improvisierten Restaurant und wollten Frites essen... (die mitgebrachten Cracker und Farmerstengel hatte er bereits verspeist)
Natürlich war es absolut unmöglich um diese Zeit schon etwas essbares zu bekommen.
Den Rest könnt ihr euch ja denken...
Wiederum hab ich wunderbare Sachen gefunden und musste auf einige grosse Sachen verzichten, weil ich ja das Auto schon recht voll hatte. 







Das Laden der Autos war eine grosse Herausforderung
Mein Mann hat das aber super gemacht. 
Der Inhaber von unserem Apartement bot mir an, einen Teil bei ihnen zu lassen, falls nicht alles in die Autos passt. 
Er hatte schon die ganze Woche Bedenken, als er sich meine Trouvaillen ansah, dass nicht alles rein passt.
Doch schlussendlich ging dann alles rein. 
Welch ein Wunder!

Zu Hause hab ich den ganzen Sonntag das Auto aus- und alles schön säuberlich und einigermassen ordentlich in mein Schatzkämmerchen eingeräumt. 








Ich muss schon sagen, der Aufwand ist nicht zu unterschätzen. 
Doch es macht auch grossen Spass!

Einen Grossteil meiner Trouvaillen habe ich für euch nach Hause gebracht
Ihr wisst ja, alles kann ich nicht behalten. 
So leid es mir für die Schätze tut, denn sie gefallen mir alle sehr. 
Doch wir haben einfach nicht den nötigen Platz dafür. 
Und ich freue mich immer sehr, wenn jemand bei mir im Schatzkämmerchen etwas findet und dann seine Freunde daran hat. 







Einiges habe ich aber schon für mich behalten. 
Und einiges hat schon ein neues Plätzchen gefunden. 
Es waren bereits ein paar Leute bei mir. 
Sie haben einen Teil meiner Schätze auf meiner Facebookseite gesehen und mich kontaktiert. 
Einige haben sogar einen ziemlich langen Weg auf sich genommen um extra zu mir zu kommen.

Viele schöne, alte Dinge sind jedoch noch in meinem Schatzkämmerchen und warten auf ein neues zu Hause. 
Und einige Schätze sind umgezogen. 
In ein supertolles Atelier wo ihr sie bald bestaunen und auch kaufen könnt.
Davon berichte ich euch aber im nächsten Post. 


Habt es fein!


Herzlichst