29. Mai 2016

Holunderblütensirup und schon wieder eine Quarktorte


Hallo ihr Lieben

Es ist schon fast lange her seit meinem letzten Post. 
Die Zeit verfliegt im Nu und es ist immer viel los. 
Ich wünsche mir oft, dass mein Tag 2-3 Stunden mehr hat, die ich nur für mich nutzen könnte. 
Doch ich will mich nicht beklagen, dann ich weiss, dass die Zeit irgendwann kommen wird. 
So versuche ich jetzt die intensive und manchmal auch anstrengende Zeit mit den Kinder zu geniessen.
Jetzt wo sie klein und noch so anhänglich sind.
Ich sauge die Momente in mich hinein und konserviere sie. 
Denn einmal mehr wurde mir letzte Woche bewusst, das Leben ist endlich. 
Manchmal endet es früher als erwartet. 











Doch nun zum eigentlichen Thema. 
Diese Woche, als sich die Sonne mal ein paar Stunden gezeigt hat, habe ich mit Enya Holunderblütendolden gesammelt und Sirup daraus gemacht. 
Ich hab quasi den Frühling in Flaschen gefüllt


Für 1 Liter Sirup braucht es:

8 Blütendolden
1 Liter Wasser
1 kg Zucker
20 g Zitronensäure (gibt es in der Apotheke)


Die Blüten nach dem Sammeln gut ausschütteln und in 1 Liter Wasser 24 Stunden einlegen.
Danach das Wasser durch ein Sieb in eine Pfanne giessen und mit einem Kilo Zucker aufkochen.
Zum Schluss noch die Zitronensäure dazugeben. 
In ausgekochte Gläser / Flaschen einfüllen und mit einer schönen Etikette verzieren. 
Fertig sind die kleinen Mitbringsel aus der Küche. 

Der Sirup eignet sich auch super um ein Glas Weisswein oder Prosecco zu versüssen. 








Gestern hatten wir Besuch und ich hab zum Nachtisch schon wieder die superleckere Erdbeer-Quarktorte gemacht. 

Die Quarktorte ist einfach köstlich und an warmen Tagen genau das Richtig um unter einem schattenspendenden Baum ein Stück davon zu geniessen. 

Dieses Mal hab ich nebst den Erdbeeren noch etwas Holunderblütensirup dazugegeben und sie genau so gemacht wie ich es hier geschrieben hab.

Nach ein paar Stunden, als ich im Kühlschrank nach der Torte geschaut habe, war diese immer noch flüssig... 
Mein persönlicher Albtraum.
So hab ich also die ganze Crème nochmals raus genommen, 6 Blatt Gelatine aufgelöst und zusätzlich unter die Masse gerührt. 
Dann das Ganze wieder in die Form auf den Keksboden gefüllt.
Und, oh Wunder, es hat funktioniert. 
Am nächsten Tag war die Torte genau so wie ich sie mir vorgestellt hatte. 

Wer nun also glaubt, bei mir gelinge immer alles auf Anhieb, der weiss nun, dass dies nicht der Fall ist. 







Supergut war die Torte allemal, auch wenn man den Holunder nicht wirklich geschmeckt hat.

Ich wünsch euch eine gute Zeit. 

Herzlichst

Gabriela







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