25. Dezember 2017

Weihnachten (Anregende Worte und Gedanken zum weiterschenken)


Ihr Lieben 

Zu Weihnachten will ich euch ein paar Bilder von unserer diesjährigen Festtafel zeigen, aber auch einige Gedanken hier lassen.




Das Paradox unserer Zeit ist: 

Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.





Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.
Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.
Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.






Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren.
Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.






Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.






Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.
Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.
Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.
Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.
Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben ändern - oder diesen Text und seine Botschaft wieder zu vergessen.





Denkt daran, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine innige Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.







Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen. Findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.

Verfasser: Dr. Bob Moorehead







In dem Sinne danke ich euch für dieses wunderbare Jahr und wünsche euch schöne Weihnachten.

Herzlichst


Gabriela














23. Dezember 2017

Oh Tannenbaum

Ihr Lieben

Noch einmal schlafen, dann ist Heilligabend. 

Heute zeige ich euch schon mal unseren Weihnachtsbaum mit den Geschenken und einen klitzekleinen Blick auf die Tischdeko

Auch dieses Jahr haben wir wieder ein "kleines" Bäumchen - ca. 3 Meter hoch. 





Wir sind dieses Jahr über Weihnachten kaum zu Hause. 
Viermal sind wir eingeladen und nur einmal, am 27.12., haben wir Gäste hier bei uns. 
Wir feiern gerne Weihnachten und machen das immer abwechslungsweise mal bei uns, mal bei den Anderen. 
So hat nicht immer die selbe Partei die ganze Arbeit. 
Ausser bei meinen Eltern - da ist es Tradition, dass immer wir bei ihnen sind. 
"Driving home for Christmas..." 




Aber nun zurück zum Bäumchen. 
Es ist eine Blautanne und wurde wohl bereits im Oktober gefällt. 
Denn kommt man ihr auch nur leicht an, fallen mindestens 100 Nadeln zu Boden. 
Herrje!
Ich befürchte schon, dass wir am 27. nur noch ein Holzgerüst da stehen haben. 




Mein Mann hatte eine mittelschwere Krise, weil der Baum so klein ist. 
Aber es war der Grösste dieser Gattung, den es dort beim Gärtner zu kaufen gab. 
Mein Mann liebt ja grosse Tannenbäume und hätte doch am liebsten wieder eine 5 Meter hohe Tanne im Hause gehabt. 





Aus diesem Grund haben wir den Baum in diesen schönen, alten Korb gestellt (den ich im Hochsommer in Frankreich auf einer Brocante aufgestöbert habe) und in dem Korb steht eine kleine Kiste. 
Da drauf steht nun der Weihnachtsbaum. 
Etwas wackelig zwar, dafür haben wir ihn um satte 20 cm vergrössert, hihi!
Immerhin passen nun die Geschenke ganz wunderbar unter dem Baum.
Bei meinem Grosi stand der kleine Weihnachtsbaum übrigens auch immer auf einem Schemel - wunderbare Erinnerungen.





Die selbst gebackenen Lebkuchen von hier, zieren die Geschenke und werden auch auf der Weihnachtstafel einen ehrenvollen Platz erhalten. 
Für die Tischdeko hab ich Tischkärtchen gewerkelt. 
Ebenfalls mit den Lebkuchen. 







Nun sind wir also heute bereits das erste Mal eingeladen und wir freuen uns alle ganz fest auf ein schönes Beisammensein. 
So können wir es heute ganz gemütlich angehen.

Ich wünsch euch heute einen tollen Tag. 
Was immer ihr auch vor habt, ob ihr noch den Baum schmückt, euch durch die Geschäfte kämpft, die Wohnung auf Hochglanz poliert oder euch bereits an die Nachspeise für Heiligabend macht. 
Ob ihr gestresst seid oder es ganz ruhig angehen könnt, ich wünsch euch auf alle Fälle einen guten Tag.
Und was immer ihr auch tut - tut es mit ganzem Herzen und seid lieb miteinander.

Herzlichst

Gabriela








Ps. Es warten noch mehr Bilder zu Weihnachten auf euch. 
Von der Tischdeko. 
Die gibt es dann aber morgen oder am 25. zu sehen. 
Merry Christmas!






22. Dezember 2017

Zimtstern-Mandarinen Torte zu Weihnachten

Ihr Lieben

Hier im Hause G wie... werden die Tage bis Weihnachten buchstäblich gezählt.
Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag.
Die Kinder können es kaum noch erwarten und auch wir Erwachsene freuen uns sehr auf die kommenden Weihnachtstage.
Das Warten hat bald ein Ende. 







Nun, bevor dann die Festtage schon wieder vorbei sind, hab ich euch noch ein Rezept für eine superleckere Weihnachts-Torte. 
Im Januar brauch ich dieses Rezept dann nämlich nicht mehr zu posten.
Dann will niemand mehr Weihnachtskekse sehen... 
Oder?



Wer es also an Weihnachten gerne etwas pompöser mag, für den ist dieses Rezept hier genau richtig.
Es ist eine Zimstern-Mandarinen Torte. 

Angelehnt an dieses Rezept hier. :-)
Geschmacklich unterscheidet sich die Torte kaum vom Zimtstern-Traum im Glas und schmeckt ebenso wunderbar nach Weihnachten wie sein kleiner Bruder im Glas. 
Aber rein optisch kannst du mit dieser Torte sicher mehr punkten. 





Ich verwende für meine Torte immer eine extrahohe Kuchenform mit einem Durchmesser von 15 cm. 
(Diese gibt es bei Bakeria hier.) 
Sie hat ein Füllvolumen von einem Liter.

Optisch kann man mit dieser Form am meisten rausholen.
Aber natürlich kannst du die Torte auch in einer normalen Springform machen. 

Für die Torte braucht es:
150 g Zimtsterne
50 g Butter
250 g Magerquark
200 g Naturejoghurt
250 g Mascarpone
3 EL Orangensaft
80 g Zucker
1 KL Vanillepaste
2 x 6 Blatt Gelatine
1 kleine Dose Mandarinenfilets


Für den Schokoguss braucht es: 
75 g Zartbitterschokolade (mind. 70%)
35 g Butter

Für die Dekoration braucht es
Zimt
Zimtsterne 


Und so wird's gemacht: 

Ein Backpapier in der Grösse des Bodens der Kuchenform zuschneiden und in die Form legen.
Die Zimtsterne in kleine Stücke brechen und im Blitzhacker mahlen. 
Butter schmelzen und die Keksbrösel dazu geben. 
Gut umrühren damit eine kompakte Masse ensteht. 
Danach das Ganze in die Kuchenform geben, mit einem Löffel glatt streichen und gut andrücken.
In den Kühlschrank stellen.

6 Blatt Gelatine in Wasser einweichen. 
Quarkt, Joghurt und Mascarpone kurz zusammen verrühren. 
Danach den Orangensaft, Zucker und Vanillepaste unterrühren.
Die Masse halbieren.
Die eine Hälfte in den Kühlschrank, die andere bereit stellen. 

Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in einer Pfanne auflösen (nicht zu heiß). 
EL der bereit gestellten Quarkmasse der Gelatine hinzufügen und glatt rühren. 
Die Gelatine mit dem Rest der bereit gestellten Quarkmasse verrühren und auf den Tortenboden gießen.
Im Kühlschrank ca. eine halbe Stunde fest werden lassen. 
Ist die Masse fest, kann mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. 

Die Mandarinen aus der Dose nehmen und auf einem Haushaltspapier trocken tupfen.
Die Mandarinen gleichmässig auf die fest gewordene Quarkmasse verteilen. 

Nun erneut 6 Blatt Gelatine einweichen. 
Und den gleichen Vorgang mit der zweiten Portion Quarkmasse wiederholen.
Die Quarkmasse auf die Mandarinen in die Tortenform gießen und über Nacht durchkühlen lassen. 






Am nächsten Tag die Torte vorsichtig aus der Form holen, auf einer Tortenplatte platzieren und wieder in den Kühlschrank stellen.

Für die Schokoladenglasur die Schokolade grob hacken und in einer Pfanne zusammen mit der Butter bei niedriger Temperatur schmelzen. 
Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und immer mal wieder umrühren. 

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und mit Hilfe eines Löffels die Schokoladenglasur vorsichtig auf den Rand der Torte träufeln, damit sie am Rand runter läuft.
Danach den Rest der Glasur auf die Torte giessen und mit einem kleinen Tortenspachtel gleichmässig verstreichen.
Zum Schluss die Torte mit Zimt bestreuen und mit Zimtsterne dekorieren. 





Ich wünsch euch viel Spass beim Nachbacken und einen guten Genuss. 

Schöne Weihnachten wünsch ich euch erst im nächsten Blogpost.
Denn ich will euch ja noch unseren Weihnachtsbaum, die Geschenke und die Tischdeko zeigen. 


Bis bald und weihnachtliche Grüsse

Gabriela









18. Dezember 2017

Fruchtbuben {Spitzbuben mit Frooggies Fruchtpulver}

Ihr Lieben

Weihnachten naht nun in großen Schritten und hier ist ganz schön was los.
Die Vorbereitungen für das große Fest laufen auf Hochtouren. 
Kekse werden gebacken, Geschenke verpackt, der Weihnachtsbaum wird geschmückt und Weihnachtskarten geschrieben. 
Es wird an der Tischdeko gefeilt und Möbel hin und her gerückt.
Heute hatten wir am Nachmittag Besuch und der Kleine meiner Freundin trat in unsere Wohnung ein und sagte als erstes: "Habt ihr umgebaut?"
Hihihi, schon lustig, wie das die Kinder wahrnehmen. 
Auf alle Fälle fand ich das sehr aufmerksam von ihm, denn ich musste wirklich einiges umstellen, damit nun der Baum wieder einen schönen Platz hat. 

Ich glaub, es gibt keine schönere Zeit als die Weihnachtszeit um kreativ zu sein, zu backen, zu fotografieren und natürlich alles zu verbloggen.
Und so werde ich euch dann sicher auch noch Bilder vom Weihnachtsbaum und von der Wohnung zeigen.






Heute gibt es aber nun erst mal wieder ein Rezept für euch. 
Spitzbuben dürfen bei den Weihnachtskesen nämlich auf gar keinen Fall fehlen. 
Ich hab sie auch dieses Jahr gebacken, jedoch leicht abgeändert. 
Man muss ja auch mal was Neues ausprobieren, oder?

Dieses Jahr sind es also Fruchtbuben geworden - oder wie soll man die nennen?
Lecker sind sie allemal und tatsächlich sehr fruchtig. 
Zudem sind sie ein schöner Farbklecks im Güetzisäckli. 


Wenn du sie auch backen willst, brauchst du folgendes: 

Zutaten

250 g Butter (zimmerwarm)
125 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
350 g Mehl

3 EL Puderzucker zum bestäuben
2 EL Fruchtpulver Brombeere von Frooggies
200 g Himbeergelée, erwärmt


Und so wird's gemacht: 

Die Butter rühren bis sich Spitzchen bilden. 
Puderzucker, Vanillezucker und Salz dazusieben.
Rühren bis die Masse hell ist. 
Zum Schluss das Mehl dazusieben, kurz verrühren und zu einem Teig zusammen fügen. 
In Folie gewickelt eine Stunde kalt stellen.

Danach den Teig portionsweise zwischen zwei Backpapieren (und nicht auf Mehl) 2-3 mm dick ausrollen. 
Den ausgerollten Teig lege ich samt Backpapier auf ein Blech und stelle diesen nochmals für 15 Minuten kühl. 
Nun kann man die Kekse problemlos ausstechen. 
Danach die ausgestochenen Kekse erneut für 15 Minuten kühl stellen. 
In der Mitte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens 6-8 Minuten backen bis die Ränder leicht braun werden. 
Auf einem Gitter auskühlen lassen.
Fruchtpulver und Puderzucker mischen und die Deckel damit bestreuen.

Himbeergelée in einer kleinen Pfanne erwärmen und die Keksenböden damit bestreichen. 
Zu letzt die Deckel auf die Böden aufsetzten und trocknen lassen.






Im Onlineshop von www.frooggies.com gilt übrigens bis ende Jahr noch der exklusive Rabattcode für meine Leser.
Zum profitieren einfach "gwie" im Warenkorb eingeben und von 
10 % auf den Warenwert profitieren.





Nun wünsch ich euch viel Freude beim Nachbacken und eine gute letze Woche vor Weihnachten.

Bis bald und herzlichste Grüsse

Gabriela














11. Dezember 2017

Ein Weihnachtsdessert (Zimtstern-Traum im Glas)

Hallo ihr Lieben

Heute in zwei Wochen ist bereits Weihnachten. 
Und vielleicht habt ihr euch schon den einen oder anderen Gedanken gemacht, was ihr euren Liebsten am Weihnachtsabend Leckeres auftischen wollt. 

Ich hab euch heute einen guten Vorschlag, zumindest für eine Nachspeise. 
Ein Zimtstern-Traum im Glas.




Dieses Dessert ist das ideal Weihnachtsdessert.
Es lässt sich gut vorbereiten, sieht im Glas toll aus, ist nicht allzu wuchtig, passt mit Zimt und Mandarinen perfekt zu Weihnachten und ist sooooo lecker. 

Ich hab dieses Dessert im November bereits gemacht (ebenso die Bilder - seither sehe ich überall Zimtsterndesserts - muss wohl grad in Mode sein, hihi).

Die Frauen der zweiten Runde Kreativ-Workshop "Weihnachten" kamen in den Genuss von diesem feinen Dessert. 
Und alle haben in den höchsten Tönen gerühmt. 
Wenn ihr also an Weihnachten mit einem guten Dessert punkten wollt, dann ist dieses Rezept genau das richtige. 

Ich gebe euch übrigens nur Rezepte weiter, die ich und mein Umfeld für gut empfunden haben.
Und glaubt mir, ich hab starke Kritiker, die auch sagen, wenn etwas nicht gut ist. 
Es macht ja keinen Sinn, hier etwas weiterzugeben was nicht wirklich super fein ist und in der Praxis nicht verhebt. 
(Ist mir kürzlich übrigens grad bei einem Rezept passiert. 
Es schmeckte himmlisch, sah aber katastrophal aus.
Ich hab nun am Rezept gefeilt und jetzt ist es perfekt um bald hier auf dem Blog mit euch geteilt zu werden.)




Nun aber zurück zum heutigen Rezept. 

Für diese Nachspeise braucht ihr Zimtsterne
Die könnt ihr natürlich selbst backen oder auch kaufen
Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich die Zimtsterne im Dessert, bei Migros gekauft habe. 
Denn ich fand es sehr schade, die hübschen, selbst gemachten Zimtsterne zu zerbröseln. 
Die schönen Zimtsterne durften dann aber als I Tüpfelchen oben drauf. 





Um Zimtsterne selbst zu backen, braucht es: 

3 Eiweiss (Zimmertemperatur)
1 Prise Salz
250 g Puderzucker
2 EL Zimt gemahlen
1 KL Kirsch
350 Mandeln gemahlen
etwas Zucker fürs Ausstechen


Und so werden sie gemacht: 

Eiweiss mit Salz in einer Schüssel steif schlagen. 
Den Puderzucker dazu sieben und verrühren bis eine homogene Masse entsteht. 
1 dl davon für die Glasur zur Seite stellen. 
Mandeln mit Zimt und Kirsch mischen und mit der Puderzuckermasse zu einem Teig vermengen. 
Den Teig zwischen Klarsichtfolie oder aufgeschnittenen Gefrierbeuteln 5- 7 mm dick auswallen, Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 
Den Ausstecher drückt man, bevor man den nächsten Stern aussticht, jeweils am besten kurz in etwas Zucker, damit der Teig nicht zu fest daran haftet. 
Die Zimtsterne 3-5 Minuten im 250 C° vorgeheizten Backofen backen. 




Nach dem Backen die zur Seite gestellte Glasur in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle oder noch besser in eine Icingflasche füllen. 
Ist die Glasur zu dünnflüssig, kann noch etwas Puderzucker dazu gegen werden. 
Ist sie zu dickflüssig, einfach vorsichtig mit etwas Wasser verdünnen. 
Die Glasur sollte nicht allzu flüssig sein, ansonsten trocknet sie nicht schön. 
Nun die Zimsterne vorsichtig damit glasieren. 
Ist die Glasur trocken, kann man auf die Zimtsterne zusätzlich mit Glasur noch Muster zeichnen (dies ist kein Stempel oder Schablone  - sondern alles von Hand aufgespritzt.)
Mit der Icingflasche geht das relativ einfach.





Hat man mal die Zimtsterne gebacken, kann man sich an die Nachspeise machen. 


Für 4 Gläser Zimtstern-Traum im Glas braucht es:

250 g Magerquark
200 g Naturejoghurt
250 g Mascarpone
3 EL Orangensaft
50 g Zucker
1 KL Vanillepaste
1 kleine Dose Mandarinenfilets
etwas Zucker und Zimt
Zimtsterne (Menge je nach Geschmack)


Und so wird's gemacht: 

Quarkt, Joghurt und Mascarpone kurz zusammen verrühren. 
Danach den Orangensaft, Zucker und Vanillepaste unterrühren.
Die Crème in den Kühlschrank stellen. 
Nun die Mandarinen aus der Dose nehmen und dabei den Saft in einem Messbecher auffangen. 
Der abgemessene Saft mit der selben Menge Zucker (Verhältnis 1:1) in einer kleinen Pfanne ca. 10 Minuten zu einem Sirup einkochen und danach abkühlen lassen.
Die Mandarinen bereit stellen. 
Die Zimtsterne in einem Cutter zerkleinern und bereit stellen.

Nun geht es ans Einschichten. 
Damit dies möglichst ohne zu kleckern von Dannen geht, füllt ihr die Crème am besten in einen Spritzsack mit Lochtülle. 
(Idela wäre die Crème in einen  Teigportionierer zu gehen, hab ich aber leider {noch} nicht.)
Das Ganze geht natürlich auch mit einem Löffel. 

Als Erstes gibt man nun in alle Gläser etwas von der Crème. 
Darauf kommt eine Schicht zerbröselte Zimtsterne. 
Diese Schicht deckt man mit Mandarinenfilets ab und beträufelt diese mit etwas Mandarinensirup. 
Abschliessend mit der Crème auffüllen und kalt stellen. 




Vor dem Servieren mischt man etwas Zucker mit Zimtpulver und bestreut die Desserts damit. 
Zum Schluss dekoriert man das Ganze noch mit einem hübschen Zimtstern. :-)

Et voilà, das perfekte Weihnachtsdessert. 

Das Dessert lässt sich übrigens problemlos einen Tag im Voraus zubereiten. 
Kurz vor dem Servieren einfach erst den Zimtzucker darüber streuen und mit dem Zimtstern dekorieren. 

Ä Guete wünsch ich euch und weiterhin eine gute Weihnachtszeit. 

Herzlichste Grüsse

Gabriela






















8. Dezember 2017

Lebkuchen

Hallo ihr Lieben

Schön, dass ihr auf meinen Blog gefunden habt. 
Grad jetzt in dieser Zeit, in der wir ja alle eigentlich keine Zeit haben. 
In der so viele gestresst sind, so viel läuft und noch unbedingt vor Jahresende erleidigt sein sollte....







Ganz bewusst hab ich mir aus diesem Grund heuer den Dezember frei geschaufelt von geschäftlichen Terminen.
Und ich bin sowas von froh. 
Eigentlich bräuchte ich dringend mal zwei Wochen Ferien auf einer EINSAMEN Insel, für mich alleine...
Aber das geht ja nicht. 
Ich kann mich hier ja nicht einfach ausklinken.

Eigentlich ist diese Vorweihnachtszeit aber doch eine schöne Zeit. 
Grad also Blogger läuft man jetzt zur Hochform auf.









Und natürlich wird auch bei uns gebacken und verziert was das Zeug hält.
Nebst dunklen Spitzbuben, Zimtsternen und Sablés, haben wir in den letzten Tagen noch Brätzeli und auch Lebküchlein gebacken.  
Vor die Kamera haben es aber nur die Spitzbuben, die Zimststerne und natürlich die Lebkuchen geschafft. 
Für einen Blogpost hat es zeitlich bis jetzt leider nur für die Lebkuchen gereicht. 
Mehr liegt einfach momentan nicht drin. 
Aber was nicht ist, kann ja noch werden.




Kekse backen gehört bei uns zur Weihnachtszeit wie der Adventskalender. 
Als Kind hab ich schon mit meiner Mama immer Weihnachtskekse gebacken (sie macht übrigens nach wie vor die besten Kekse), Teig gegessen und natürlich auch Unmengen von Keksen verdrückt. 

Und ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, Kekse selbst zu backen. 
Sie schmecken einfach um Welten besser als gekaufte. 

Das Rezept für die Lebkuchen findest du übrigens hier

Bei den Lebkuchen liebe ich am allermeisten das Verzieren mit Zuckerguss. 
Da kann man seiner Kreativität so richtig freien Lauf lassen und wunderhübsche Kunstwerke zaubern.
Aber es braucht etwas Geduld. 
Nicht jedermanns Sache. 
Meine 5jährige Tochter ist hier immer mit vollem Eifer dabei und kann mindestens eine ganze Stunde lang Lebkuchen verzieren. 
Meinem Bub hingegen verleidet es nach dem 3. Lebkuchen schon wieder und er bekommt einen Wutanfall weil die Lebkuchen nicht so aussehen wie er sich das vorgestellt hat....




In dem Sinne wünsche ich euch weiterhin eine gute Adventszeit, nicht allzu viel Stress, gutes Gelingen und viel Spaß beim Backen. 

 Im nächsten Beitrag dreht sich dann übrigens alles um die Zimtsterne. 
Mit denen hab ich nämlich schon vor einigen Wochen ein wahnsinnig leckeres Desserts gezaubert, welches auch wunderbar zum Weihnachtsmenu passen würden. 

Bis dann, habt es fein.


Herzlichst


Gabriela