31. Oktober 2017

Halloween {Lettering-Fieber}

Boo!

Zu später Stund komm auch ich noch mit meinem Post zu Halloween...
Aber lieber spät als garnicht, oder?

Ein "schlimmes" Fieber hat mich erwischt. 
Lange hab ich versucht mich dagegen zu wehren. 
Aber vergeblich. 
Ich bin ihm verfallen, dem Lettering-Fieber

Zu Halloween fand ich die Idee ganz toll, meine Kreidetafel neu zu beschriften.
Die Tafel steht nun schon ein Weilchen so in unserer Wohnung. 
Aber ich hatte ziemlich viel zu tun in den letzten Tagen, weshalb ich nicht früher dazu kam, Bilder davon zu machen.  




Die Tafel hab ich im Frühjahr per Zufall bei einer Hausräumung gefunden. 
Sie ist mir im wahrsten Sinne des Wortes zugefallen. 
Ich stand da mit den Kids und hab den Abrissbaggern zugeschaut, als mein Blick zu Boden schweifte und diese, halb im Dreck verbuddelt, Tafel erblickte. 
Mein Herz hat für einen kurzen Moment aufgehört zu schlagen, ich schwör's euch. 
Wäre ich da ein paar Minuten später aufgetaucht, wär die Tafel in der Schuttmulde gelandet. 
Was bin ich nur für ein Glückspilz. 
Aber manchmal muss man einfach Glück haben. 
Ich freu mich noch heute wie Bolle über diesen tollen Fund. 





Neulich, zum Geburtstag von meinem Mann, hab ich die Tafel beschriftet und ganz viele Rückmeldungen auf diesen Post erhalten. 
Einige haben mich gefragt wie und mit was ich die Tafel beschriftet habe. 





Ich muss sagen, ich bin das Ganze sehr unkompliziert angegangen. 
Kein Buch gekauft, keine extra Stifte gekauft oder sowas dergleichen. 
Ich muss hier vielleicht am Rande erwähnen, dass mein Vater vor vielen, vielen Jahren ein Studium als Vermessungsingenieur erfolgreich abgeschlossen hat und ein ganz exakter Mensch ist. 
Muss man ja auch sein als Vermessungsingenieur. 
Er konnte und kann natürlich immer noch wahnsinnig schön und vor allem exakt schreiben. 
Ich hab ihm oft über die Schultern geschaut und schon früh auch meine ersten Schritte im Schönschreiben gemacht. 
Lettering ist mir also nicht ganz fremd. 
Trotzdem geht mir das Ganze nicht locker vom Hocher. 
Ich hab sogar ziemlich lange bis die Tafel für mich zufriedenstellend aussieht. 

Wenn ich nun meine Tafel neu beschreibe, dann unterteile ich sie zu allererst mit feinen Linien. 
Damit dann die Schrift auch schön mittig und gerade ist. 
Das find ich persönlich sehr wichtig. 
Wenns nicht passt, wird es wieder ausgewischt und neu geschrieben. 
Ich hab da ziemlich Ausdauer.



Fürs Schreiben verwende ich einen Jass-Kreidestift
Dieser ist tatsächlich aus einem Jass Spiel und er eignet sich hervorragend um ganz exakt und fein schreiben zu können. 
Hab ich mal alles vorgeschrieben, wird einiges noch mit einer normalen weissen Kreide nachgezogen und zum Schluss die Hilfslinien wieder weggewischt. 

Und wenn wir grad beim Lettering sind, kann ich auch noch diese Frage beantworten.
Die Herbstblätter hab ich mit einem Edding Permanentmarker 404 beschriftet. 
Ich hab zuerst das Wort aufs Blatt geschrieben und danach gewisse Linien verstärkt




Zum Backen hat es leider dieses Jahr für Halloween nicht mehr gereicht. 
Dabei hab ich noch extra Sachen eingekauft. 
Aber manchmal kann man halt nicht immer alles tun, gell. 
Dafür hab ich mit den Kids die Kürbisse angestrichen. 
Die Kleine wollte ihren tatsächlich schwarz machen. 
Jawohl!

Ich wünsch euch einen spookigen Abend. 

Herzlichst

Gabriela









29. Oktober 2017

Quarktorte für den Foodstyle-Fotoworkshop {mit Frooggies Fruchtpulver}

Hallo ihr Lieben

Vergangene Woche fand bei mir zu Hause der letzte Foodstyle-Fotoworkshop von diesem Jahr statt. 
Es war so ein toller Tag. 
Wir waren ein wunderbares Grüppchen Frauen und haben vor lauter Quatschen manchmal fast das Fotografieren vergessen. 
Ne, so schlimm war es dann auch nicht. 
Aber wir hatten sehr interessante Gespräche und es war enorm kurzweilig. 

Ich hab den Mädels mal wieder ein Quarktörtchen als Fotomodel gemacht. 
Mittlerweile kann ich das ja schon fast im Schlaf. 





Von Froogies hab ich das neue Fruchtpulver schwarze Johannisbeere erhalten und es war sofort klar, dass ich für dieses Törtchen diesen Geschmack ausprobieren muss. 
Schwarze Johannisbeere ist eher etwas sauer und ich hatte meine Bedenken, dass die Torte nicht so süss sei. 
Aus diesem Grund hab ich für mehr Süsse die unterste Schicht mit Schokolade gemacht. 
Meine Bedenken waren aber unberechtigt. 
Das Törtchen schmeckte himmlisch. 

Gerne schreib ich euch nochmals das Rezept auf. 

Ich mach das Törtchen jeweils in einer extra hohen Form die einen Durchmesser von 15 cm hat.
Diese gibt es bei Bakeria hier.  
Die Form ist für dieses Törtchen enorm praktisch, weil man nach dem Durchkühlen den Kuchen von unten hoch schiebt und er so am Rand schön glatt wird & auch bleibt. 


Fürs Törtchen braucht es:
6 Chocolat Cookies (ich kaufe die von MBudget bei Migros) 
50 g geschmolzene Butter 
18 Blatt Gelatine 
500 g Quark (Mager- oder Rahmquark)
400 g Mascarpone 
100 ml Schlagsahne 
250 g Puderzucker 
3 Päckchen Vanillzucker 
4  EL Frooggies Fruchtpulver schwarze Johannisbeere 
2 EL Schokoladenpulver von Nesquick


für den Schokoguss braucht es: 
75 g Zartbitterschokolade (mind. 70%)
35 g Butter 

zudem: 
Selbst gemachte Macarons (hab ich mit Gelpaste von Bakeria eingefärbt)
Baisers (diese hab ich mit etwas Fruchtpulver von Froogies eingefärbt und bestreut)
Fruchtpulver für die Dekoration. 


Und so wird's gemacht:

Ein Backpapier in der Grösse des Bodens der Kuchenform zuschneiden und in die Form legen.
Die Chocolat-Cookies in kleine Stücke brechen und im Blitzhacker mahlen. 
Butter schmelzen und die Keksbrösel dazu geben. 
Gut umrühren damit eine kompakte Masse ensteht. 
Danach das Ganze in eine Kuchenform geben und schön glatt streichen.
In den Kühlschrank stellen.

6 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 
Quark, Mascarpone, Puderzucker und Vanillezucker mit der Küchenmaschine zu einer glatten Masse verrühren.
Sahne aufschlagen und unter die Masse ziehen.

Die Quarkmasse Dritteln. 
In die erste Portion 2 EL Schokoladenpulver von Nesquick einrühren. 
In die zweite Portion 3 EL Frooggies Fruchtpulver schwarze Johannisbeere (mit 2 EL Wasser angerührt) einrühren. 
Der dritten Portion 1 EL Frooggies Fruchtpulver schwarze Johannisbeere (mit 1 EL Wasser angerührt) unterrühren. 

Die erste Portion bereitstellen, die restlichen zwei in den Kühlschrank stellen. 
Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in einer Pfanne
auflösen (nicht zu heiß). 
Danach mit der bereitgestellten Portion zügig verrühren und auf den Tortenboden gießen. 

Nun muss das Ganze ca. eine halbe Stunden kühl gestellt werden, damit die Masse geliert. 
Ist die Masse fest, kann mit der nächsten Schicht fortgefahren werden. 

Also erneut 6 Blatt Gelatine einweichen. 
Und den gleichen Vorgang mit der nächsten Portion Quarkmasse wiederholen.
Die Quarkmasse in die Tortenform gießen und wieder ca. eine halbe Stunde warten bis die Masse fest ist.
Das Gleiche zum Schluss mit der letzten Portion Quark wiederholen. (Gelatine nicht vergessen)
Über Nacht durchkühlen.




Am nächsten Tag die Torte vorsichtig aus der Form holen und auf eine Tortenplatte stellen. 

Für die Schokoladenglasur die Schokolade grob hacken und in einer Pfanne zusammen mit der Butter bei niedriger Temperatur schmelzen. 
Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und immer mal wieder umrühren. 

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und mit Hilfe eines Löffels die Schokoladenglasur vorsichtig am Rand der Torte verteilen so dass sie am Rand runter läuft.
Danach den Rest auf die Torte giessen und mit einem kleinen Tortenspachtel verteilen.
Zum Schluss kann man die Torte nach Lust und Laune garnieren.

Als weiteres Fotomodell hab ich die Vermicelle Cupcakes von hier gebacken. 
Als Füllung hab ich Quittengelée verwendet, weil ich grad kein Kompott zur Hand hatte. 
Und zum Schluss hab ich die Cupcakes mit Caramellcrème geträufelt, die ich noch übrig hatte vom Geburtstag von meinem Mann. 
Noch allen ein Bretzel eingesteckt für mehr Wiesn-Feeling. :-)




Es war ein rundum wunderbarer Tag und ich danke euch Mädels fürs Dabeisein. 
Ihr wart eine tolle Truppe!

Für 2017 war dies nun der letzte Foodstyle-Fotoworkshop. 
Aber im 2018 wird es wieder welche geben. 
Falls du Interesse an einer Teilnahme hast, dann darfst du mir über meine Website hier gerne deine Daten hinterlassen. 

Im Online-Shop von Frooggies kannst du übrigens bis Ende Jahr von 10% Rabatt auf den Warenwert profitieren, wenn du den Gutscheincode "gwie" eingibst.
Ich finde das ja auch eine klasse Idee zum verschenken. 
Als gesundes, praktisches Mitbringsel an Weihnachten oder so. :-)

Nun wünsch ich dir morgen einen guten Start in die letzte Oktoberwoche und viel Spass beim Nachbacken. 

Herzlichste Grüsse

Gabriela













23. Oktober 2017

Ein herbstlicher Geburtstag

Hallo ihr Lieben

Ende letzte Woche wurde im Hause G wie... gefeiert. 
Mein lieber Mann Mike hatte Geburtstag







Ab einem gewissen Alter ist es ja nicht mehr so spektakulär, ein Jährchen älter zu werden. 
Und trotzdem finde ich es schön, wenn man diesen Tag etwas zelebriert. 
Aus diesem Grund hab ich meinem Mann zur Feier des Tages einen schönen Kuchen gebacken und die alte Tafel für ihn beschriftet






Wer mir bei Instagram folgt, konnte bereits letzte Woche einen Blick auf den Kuchen und auch auf den gedeckten Tisch werfen. 
Und dort kam dann auch die Frage, was es denn für ein Kuchen sei. 
Ich hab für meinen Mann den  Schokoladenkuchen mit Karamell (Rezept von hier) gewählt, hab die Kuchenböden zusätzlich aber noch mit etwas Whisky beträufelt und auch den Karamell damit verfeinert.  
Den Kuchen hab ich zuerst mit einer Schokoladenglasur (Rezept hier) glasiert und danach noch von dem Karamell darüber geträufelt. 
Zu guter Letzt mit selbst gemachten Macarons, Meringues und kleinen Schokoladendrops garniert. 
Fertich!






Am Samstag feierten wir im ganz kleinen Kreise mit lieben Freunden bei gutem Essen und Trinken. 
Den Tisch hab ich mit Leinen aus Frankreich und dem Geschirr aus der IKEA eingedeckt. 
Das Geschirr ist bei uns täglich in Gebrauch und bis auf ein oder zwei kleine Abplatzer sieht es immer noch einwandfrei aus.
Das alte Silberbesteck hab ich über die Jahre an verschiedenen Brocanten zusammen gesucht und finde, es passt so wunderbar. 
Manchmal sind es die ganz einfachen Dinge die etwas speziell machen. 
Und weil ich grad im Lettering-Fieber bin, hab ich für jeden noch ein Blatt mit seinem Namen beschriftet.  










Für die Kinder gab es zur Nachspeise anstelle der Whisky-Torte eine Mischung aus dunklem und weißem Schokoladenmousse.
Am Ende waren wir alle pappsatt und kugelrund.
Und ich glaube, meinem Mann hat es gefallen.





Nachdem nun gestern das letzte Stück Kuchen vertilgt wurde, stand ich heute bereits wieder in meiner Backstube...
Am Mittwoch findet der letzte Foodstyle-Fotoworkshop von diesem Jahr bei mir zu Hause statt und ich freue mich schon sehr auf die 6 Mädels. 
Natürlich wird es auch da einen hübschen Kuchen geben. 
Ihr könnt gespannt sein und euch freuen. 

Bis bald und herzlichste Grüsse

Gabriela







15. Oktober 2017

Herbstzeit {Zusammenfassung der letzten Wochen}

Hallo ihr Lieben

Ich mach mich ziemlich rar hier. 
Aber in letzter Zeit schaff ich es einfach nicht mehr mich hier mehr blicken zu lassen.
Dabei hätt ich euch so vieles zu zeigen. 
Aus diesem Grund dacht ich mir, dass es heute mal ne kleine Zusammenfassung gibt, was in den letzten Wochen bei mir so passiert ist. 







Meine Kleine ist nun seit Mitte August im Kindergarten, der Grosse in der Schule und ich dachte mir, dass ich dann mehr Zeit hätte für mich, für den Blog, fürs kreativ sein und so. 
Aber das ist weit gefehlt. 
Die Vormittage flitzen nur so dahin. 
Der Haushalt muss ja auch gemacht werden, gell. 

Die ersten 6 Schulwochen sind nur so dahin geflogen und schon standen wieder Ferien auf dem Programm. 
Wir durften eine wunderschöne Woche in Österreich in einem Familien- und Wellnesshotel verbringen, die Berge geniessen, vom immensen Angebot an Freizeitbeschäftigung profitieren und es uns gut gehen lassen. 





Nach den Ferien hab ich mich in der Küche kreativ ausgetobt. 
Hab das erste Mal einen hübschen Zwetschgenpie gemacht. 
Es brauchte seine Zeit den Teig so zu flechten und zu verzieren.
Aber es hat Spass gemacht und ich hatte anschliessend sehr viel Freude die kleinen Kuchen zu fotografieren. 
Da geht mein Herz auf.




Dann war ich innert kurzer Zeit zwei Mal im Schlaraffenland für einen Fotoauftrag. 
Ich durfte hübsche Sachen ins rechte Licht rücken und alles mit meiner Kamera festhalten. 
Es ist immer wieder eine Freude dort zu sein und mit der lieben Esther zu arbeiten. 
Und wenn dann noch so tolle Bilder entstehen, muss ich sagen, ich liebe meinen Job!








Letze Woche fand erneut ein Foodstyle-Fotoworkshop statt. 
Es war ein sehr kurzweiliger Tag und es war so schön zu sehen, dass die Teilnehmer so glücklich über ihren Erfolg waren
Ich bin dafür den halben Vortag in der Küche gestanden und hab eine Nutella-Haselnuss-Espressotorte gebacken (Rezept ist hier) und ein Herbstdessert gezaubert. 

Die so sympathische Rita, die übrigens einen sehr langen Weg auf sich genommen hat um dabei zu sein, hat diesen Tag mit ihren Bildern in einem Blogpost zusammengefasst. 
Schaut doch kurz bei ihr vorbei. 





In der letzten Ferienwoche haben wir das tolle Herbstwetter genossen, waren viel draußen und haben Schätze in der Natur gesammelt. 
So ist auch dieses große Blatt einer Roteiche mit uns nach Hause gekommen. 
Zuhause hab ich es mit einem weißen Permanentmaker beschriftet. 
Meine ersten Versuche im Handlettering...





Kommende Woche hat mein lieber Mann Geburtstag. 
Da wird ganz sicher wieder gebacken. 
Was, weiß ich noch nicht genau.

Und dann ist am 25.10. nochmals ein Foodstyle-Fotoworkshop
Der Letzte in diesem Jahr.
Auch da wird es herbstlich. Hierfür weiß ich schon genau was ich backen werde. 
Das Bild seh ich schon vor meinem inneren Auge und ich freue mich sehr auf diesen Tag. 

Einen Platz für diesen letzten Fotoworkshop hab ich noch zu vergeben. 
Und ich ermutige an dieser Stelle gerne auch Anfänger sich diesen Workshop zu gönnen.
Und sich das zuzutrauen. 
Ich werde in einem theoretischen Teil alles so einfach wie möglich erklären.
Und der Großteil wird dann aus dem praktischen Teil bestehen. 
Ihr braucht keine Angst davor zu haben.
Ich steh dir mir Rat und Tat zur Seite. 
Alle Infos findest du auf meiner Homepage hier
Selbstverständlich werden wir am Ende unsere leckeren Models noch verkosten.

So, das war es auch schon wieder. Ich hoffe, meine Zusammenfassung der letzten paar Wochen hat euch gefallen. 

Herbstliche Grüsse & bis bald

Gabriela