29. November 2017

Waiting for Christmas {Adventskalender}


Hallo ihr Lieben

Der Dezember und damit auch die Adventszeit naht in großen Schritten.

Auch dieses Jahr gibt es für die Kinder wieder einen Adventskalender, um ihnen die Wartezeit bis Weihnachten etwas zu verkürzen.

Seit ein paar Tagen steht nun der Adventskalender in der Wohnung und die Kinder sind seither ganz aus dem Häuschen. 
Vor allem mein kleines Mädchen zählt die Tage bis zum 1. Dezember und der erste Gedanken am Morgen, wenn sie ihre Augen aufschlägt, ist immer der Adventskalender. 
"Mama, nur noch 2 mal schlafen bis ich das erste Geschenk öffnen kann." 
Mit diesen Worten hat sie mich auch heute in der Früh begrüsst. 

Es ist so schön ihre Freude zu sehen. 
Und es war auch eine große Freude die vielen kleinen Geschenke zusammenzutragen und hübsch zu verpacken.





Für mich ist das Äußere nicht minder wichtig als das Innere und daher wähle ich das Geschenkpapier auch immer sorgfältig aus. 
Schließlich steht ja der Adventskalender fast einen Monat bei uns in der Wohnung und ist auch Teil der Weihnachtsdekoration. 









Dieses Jahr hab ich bei IKEA* hübsches Geschenkpapier gefunden. 
Es ist bedrucktes Packpapier und sehr stabil. 
So lassen sich die Geschenke ganz einfach verpacken und auch ohne Probleme kleine Tütchen falten. 
Und es sieht so hübsch aus, findet ihr nicht auch? 








Die Kinder ahnten schon, dass sie wieder einen Adventskalender bekommen. 
Doch mein Mann hatte keine Ahnung, dass auch er dieses Jahr von mir mit einem beschenkt wird. 
Seine Freude war sehr gross und er hatte auch bisschen ein schlechtes Gewissen, weil er natürlich nie auf die Idee gekommen wäre, mir sowas zu machen. 
Aber das hab ich auch nicht erwartet, ich kenne ja meinen Mann ;-)





Es war gar nicht so einfach 24 mehr oder weniger kleine, sinnvolle Geschenke für meinen Liebsten zu besorgen. 
Grad wenn man jemanden seit vielen Jahren und so gut kennt, und ganz genau weiss was er mag und was nicht.
Ich hab x mal gedacht, für eine Frau wäre es viiiiel einfacher einen zu machen. :-)





Für dieses Jahr mussten neuen Adventskalenderzahlen her. 
Die Sterne hab ich nun oft genug verwendet. 
Wer mag kann hier und hier und hier nochmals auf die Adventskalender der letzten Jahre zurückschauen. 

Dieses Jahr musste es also was Neues sein.
Und so hab ich kurzerhand neue Zahlen selbst entworfen. 

Für meinen Mann sind die Zahlen ausgeschrieben, für die Kids stehen sie als Ziffer da, weil sie ja noch nicht lesen können. 
Für mein Mädchen sind die Kreise weiß, für mein Sohn schwarz. 
So weiß jeder welches Geschenk für ihn bestimmt ist. 





Nebst der Verpackung mach ich mir auch immer einige Gedanken zur Präsentation
Es war klar, dass dieses Jahr die alte Tafel der Mittelpunkt des Adventskalenders sein wird. 
Sie begleitet mich nun schon eine ganze Weile und kommt immer mal wieder zum Einsatz. 
Ich hab sie im Vorfeld von Hand mit einer Jasskreide und normaler Kreide beschriftet. 





Ich muss zugeben, ich bin momentan ziemlich angetan von dieser alten Tafel und so dankbar, dass ich sie gefunden habe.
Sie lässt sich so wunderbar belettern und immer wieder aufs Neue in Szene setzen. 

Etwas in dieser Größe freihand zu schreiben ist nicht ganz einfach. 
Man muss immer mal wieder einen Schritt zurück stehen und das Ganze von Weitem betrachten. 
Und manchmal muss man auch sagen, es ist okay wenn es nicht 100% perfekt ist.

Für den Adventskalender hab ich den Spruch "waiting for Christmas" gewählt, weil man damit die Wartezeit bis Weihnachten etwas verkürzen will.






Mein Mädchen hat es enorm beschäftigt, dass ich nun als einzige der Familie keinen Adventskalender habe. 
Sie wollte mit ihren 5 Jahren tatsächlich selbst einen für mich machen. 
Ist das nicht allerliebst?

Und dann klingelte es die Tage bei uns und der Postbote brachte mir ein Paket. 
Und schaut nun selbst was da drin war....

Ein Adventskalender für mich!




Unglaublich, ich konnte meinen Augen wirklich fast nicht trauen.
Eine ganz liebe und treue Kundin von mir, und mittlerweile auch schon richtige Freundin, hat mir den gemacht. 

Oh ich hab mich so fest darüber gefreut und ich danke dir von Herzen, liebste Monika. 
Man muss hier vielleicht noch anmerken, dass Monika 4 Kinder hat und einen Bauernhof. 
Nebenbei arbeitet sie als Floristin und macht nun in der Weihnachtszeit diverse Weihnachtsmärkte. 
Ich ziehe den Hut vor ihr und ihrem Engagement. 
Sie hat so ein Flair und ein unglaubliches Talent. 

Danke viel, viel Mal für diese Überraschung!






Und so haben nun alle Familienmitglieder einen Adventskalender und der 1. Dezember kann kommen.  

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in den Advent und auch etwas Besinnlichkeit in dieser oft so stressigen Zeit. 



Herzlichste Grüsse

Gabriela








* dieser Beitrag entstand in Kooperation mit IKEA Schweiz .




18. November 2017

Brombeermousse

Hallo ihr Lieben

Mein letztes Rezept schien sehr gut bei euch angekommen zu sein. 
Und ich danke euch für die viele Rückmeldungen und auch Bilder die ich von euch erhalten habe. 
Es freut mich immer sehr, wenn ich solche Rückmeldungen erhalten.

Für alle die nicht so Schokoholics sind, gibt es heute ein Rezept für ein fruchtiges Brombeermousse
Ich hab es letztes Wochenende zusammen mit dem Schokoladenmousse unseren Gästen serviert und es schmeckte herrlich. 







Das Rezept reicht für ca. 12 Portionen

Für das Brombeermousse braucht es: 

2 EL Fruchtpulver Brombeere von Frooggies
80 ml Wasser
300 g Bio Nature Joghurt
80 g Puderzucker
1 KL Vanillepaste
2 Blätter Gelatine in Wasser eingeweicht


Und so wird es gemacht: 

Das Fruchtpulver mit dem Wasser anrühren. 
Nature Joghurt unterziehen. 
Puderzucker und Vanillepaste dazugeben und alles verrühren bis eine glatte Crème entsteht. 
Nun die Gelatine ausdrücken, in einem kleinen Topf erhitzen bis sie flüssig ist, sofort der Crème beifügen und gut umrühren. 
Die Crème in eine weite Schüssel füllen und ca. 2 Stunden kühl stellen. 





Für das Gebäck braucht es: 

25 g Butter
25 g geschälte, gemahlene Mandeln
25 g Weissmehl
75 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Wasser
1 Eiweiss
ca. 1 EL Mohnsamen

Und so wird's gemacht: 

Die Butter in einem Topf schmelzen und abkühlen lassen. 
Die Mandeln mit dem Mehl, Zucker und Salz mischen. 
Danach die Butter und das Wasser unterrühren. 
Das Eiweiss steif schlagen und sorgfältig unter die Masse ziehen. 

Ein Backblech mit wenig Wasser befeuchten und mit einem Backpapier belegen. 
Je 1 EL vom Teig als Oval auf das Backpapier ausstreichen und mit Mohn bestreuen. 

Im auf 150 C° vorgeheizten Ofen 10 - 12 Minuten backen bis sich das Gebäck am Rand zu bräunen beginnt. 
Aus dem Ofen holen und sofort mit der Mohnseite gegen unten über ein mit Backpapier belegtes Wallholz legen und komplett auskühlen lassen. 
Bis zum Verzerr in einer Keksdose lagern. 








Zum Servieren mit zwei Esslöffel Nocken aus dem Mousse ausstechen und auf dem Gebäck anrichten. 
Zum Schluss das Mousse mit wenig Fruchtpulver bestreuen und mit Frischen Beeren, Schokospänen oder Minzblätter (ganz wie ihr mögt) garnieren. 

Natürlich kann man dieses Mousse auch mit einem beliebig anderen Fruchtpulver machen. 
Wer das Fruchtpulver noch nicht kennt, sollte das unbedingt mal ausprobieren.

Ich bin nach wie vor ein Grosser Fan davon.
Im Online-Shop von Frooggies gibt es übrigens für euch mit dem Gutscheincode "gwie" noch bis Ende Jahr 10% auf den Warenwert. 

Das Mousse kann man prima 1-2 Tage im Voraus zubereiten. 
Eine ideale Nachspeise also auch für die Festtage. 

Nun wünsch ich euch viel Freude beim Nachbacken & ein gutes Wochenende.

Herzlichste Grüsse

Gabriela












12. November 2017

Einfaches Schokoladenmousse

Hallo ihr Lieben

Ich und Schokoladenmousse, ist so ne Geschichte für sich. 
Es gibt Dinge, die gelingen mir einfach nicht. 
Dazu gehört, nebst Cheesecake, auch Schokoladenmousse. 
Bis anhin war das Mousse auch nach Stunden noch mehr Crème als Mousse.






Nun hab ich aber ein ganz einfaches und gelingsicheres Rezept gefunden und das teil ich gerne mit euch.

Für 8-10 Gläser braucht es: 
400 g Toblerone
500 g Vollrahm
eine Prise Salz
50 ml Milch

zudem: 
4-5 EL Doppelrahm 
Gebäckkugeln Giotto von Ferrero
Schokoladenpulver




Und so wird's gemacht: 

Die Toblerone zerbröckeln und in eine hitzebeständige Schüssel geben. 
Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. 
Die Milch erwärmen, aber nicht kochen. 
Die erwärmte Milch langsam der Schokolade beifügen und mit einem Schneebesen unterrühren. 
Im ersten Moment stockt die Schokolade. 
Aber durch konstantes Rühren wird sie dann wieder flüssig.
Nun das Ganze etwas abkühlen lassen. 
In dieser Zeit den Vollrahm mit dem Salz steif schlagen. 
Nun nach und nach den Rahm unter die Schokolade rühren und alles in hübsche Gläser abfüllen. 




Vor dem Servieren mit Schokoladenpulver bestreuen, einen Klecks Doppelrahm drauf geben und mit einem Giotto garnieren. 

Das Tobleronemousse schmeckt super, super lecker. 
Es ist "leicht" und luftig. 
Ich hab es nun dieses Wochenende schon das 3. Mal innerhalb von 2 Wochen gemacht und könnte mir sowas auch an Weihnachten als Nachspeise vorstellen. 





Beim Fotografieren hab ich übrigens mal eine neue Lichtsituation ausprobiert. 
Habt ihr es bemerkt?
Der Mensch ist ja so ein Gewohnheitstier. 
Deswegen fällt normalerweise mein Licht immer von rechts ins Bild. 
Bei diesen Bildern nun mal von links. 
Ich find es nicht schlecht. :-)

Nun wünsch ich euch viel Spass beim Nachkochen.


Herzlichste Grüsse

Gabriela







11. November 2017

Selbständigkeit {selbst & ständig}


Endlich Wochenende! 

Was bin ich froh. 
Selbständig sein hat viele Vorteile, aber ist auch nicht immer einfach. 

Diese Woche musste ich mich mit einigen Dingen herum schlagen, die für mich Neuland waren. 
Fragen zum Recht am Bild, Preisgestaltung und auch paar steuertechnische Fragen (nicht grad mein Lieblingsgebiet).
Sowas braucht mich emotional immer enorm. 
In solchen Momenten frag ich mich manchmal: "wieso tust du dir das an?"

Zum Glück kenne ich ein paar nette und hilfsbereite Menschen, die in einer ähnlichen Lage stecken, und die mir hier umfangreich Auskunft gegeben haben und mir so enorm weitergeholfen haben. 
Ich würde mir mehr Austausch mit solchen Leuten wünschen. 
Aber genau wie ich, stecken sie auch voll in der Selbständigkeit und ihre Zeit ist nur sehr begrenzt. 
Deswegen schätze ich ihre Hilfe auch enorm.




Ich glaub vielen ist nicht bewusst, wie viel Zeit hinter einer Selbständigkeit steckt. 

Grad wenn man eine Familie hat, den ganzen Haushalt selbst macht (ich hab weder Putzfrau, noch eine Haushaltshilfe oder eine Nanny, noch jemand der mir die Zahlungen macht, ich koche frisch und habe es gerne sauber) bleibt einfach nicht viel Zeit für sich und sein Geschäft.
Mein Tag ist straff und sehr strukturiert. 
Das muss er auch. 
Denn als Selbständige ohne Angestellte kümmerst du dich um alles alleine. 
Ideenfindung, Networking, Fotografie, Marketing, Social Media, Buchhaltung, Büroarbeiten, Webdesign, Produktebeschaffung, Entwicklung und Umsetzung, etc. 

Und dann gibt es eben manchmal Situationen, die neu sind, mit denen du dich noch nie befasst hast und das braucht wieder seine Zeit. 

Ich will mich hier nicht beklagen, ich hab das ja selbst so gewählt und es hat definitiv mehr Vorteile als Nachteile. 
Ich möchte (zumindest momentan) in kein angestelltes Verhältnis zurück.
Ich will mich hier auch nicht als Super-Networking-Mom hinstellen.
Ich weiss, dass einige noch viel mehr leisten.


Schade ist in solchen Momenten nur, dass die Zeit für Kreativität viel zu kurz kommt. 
In der Kreativität, wenn ich tun kann was ich will und mir gefällt, kann ich Energie tanken. 
Das ist so wichtig.





Immerhin hab ich es schon fast geschafft die Herbstdeko wegzuräumen. 
Ein paar Kürbisse stehen noch da. 
Und eine kleine Lichterkette hab ich schon mal montiert. 
Aber ansonsten schlummert das Weihnachtszeugs noch in den Kisten. 
Ich bin auch noch nicht wirklich auf Weihnachten eingestimmt. 
Aber hübsches Geschenkpapier hab ich mir schon mal beim Möbelschweden besorgt für den Adventskalender. 
Das wird mein nächstes, grösseres Projekt.





Nun wünsch ich euch ein erholsames Wochenende. 

Herzlichst

Gabriela