15. Juni 2018

Chocolate Coffee Cake mit Haselnüssen

Hallo ihr Lieben

Ein Sprichwort sagt: "weniger ist mehr". 
Das gilt manchmal auch beim Backen.

Es ist mir bewusst, dass viele meiner Rezepte hier auf dem Blog ziemlich aufwändig sind und sich manch einer nicht ran traut. 
Heute aber, grad passend aufs Wochenende, gibt es ein Rezept für einen ganz simplen Cake. 
Ein Rezept für jedermann. 




Ich kenne diesen Cake bereits seit meiner Kindheit. 
Mein Mami hat den nämlich auch schon gebacken. 






Gerne gebe ich euch das Rezept weiter. 
Dazu braucht es: 

200 g Butter
2.5 dl starken Espresso
160 g Schokolade 
200 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
200 g gemahlene Haselnüsse
300 g Mehl
1 Päckli Backpulver
4 Eier

Beutel Kuchenglasur (hell & dunkel)
eine Hand voll Haselnüsse
Schokoladenspäne für die Dekoration




Und so wird es gemacht: 

Die Butter in einer Pfanne schmelzen, zur Seite stellen damit diese komplett auskühlen kann. 
Den Espresso zubereiten und ebenfalls zum auskühlen auf die Seite stellen.

Den Backofen auf 180 Grad Unter- und Oberhitze vorheizen.
Die Cakeform von 30 cm Länge mit Backpapier auskleiden.

Die Schokolade in grobe Stücke hacken.
Danach die Schokolade mit dem Zucker, Salz und Zimt, den gemahlenen Haselnüssen, Mehl und Backpulver in einer großen Schüssel mischen. 
Die Eier verquirlen und der Mischung beigeben.
Zum Schluss die flüssige Butter und den Espresso hinzufügen. 
Die Masse in die Form geben und 60 Minuten backen.
Nach ca. 15 Minuten Backzeit den Cake kurz aus dem Ofen holen und in der Mitte längs mit einem scharfen Messer nicht zu tief einschneiden. 
Somit bildet sich ein schöner Riss in der Mitte. 
Nach 60 Minuten Stäbchenprobe machen und danach den Cake auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.



Die Glasur im Wasserbad schmelzen. 
Direkt aus dem Beutel auf den Cake geben. 
Ich hab bei meinem Cake zuerst die helle Glasur darüber gegeben und ca. 15 Minuten später noch die dunkle darüber geträufelt. 
Ich finde, Glasur kann es nie genug davon auf dem Kuchen haben, oder? 
Und das allerbeste Stück vom Cake ist der Anschnitt. 
Weil es da besonders viel Schokoladenglasur drauf hat, hihi!

Zum Schluss die ganzen Haselnüsse mit einem Messer grob zerhacken. 
Sobald die Glasur zu trocknen beginnt die Haselnussstückchen und die Schokoladenspäne darüber streuen. 
Wer mag, kann den Cake noch mit ein paar essbaren Blüten verzieren. 




Sieht doch fabelhaft aus, findet ihr nicht auch?
Und es braucht wirklich keinen großen Aufwand um es zu machen.

Nun wünsch ich euch viel Spass beim Nachbacken und ein tolles Wochenende. 

Süsse Grüsse

Gabriela












9. Juni 2018

News und "Brocante & Blumen" {Safe the date}

Guten Morgen ihr Lieben

Ich hoffe ihr seid gut ins Wochenende gestartet. 
Bei uns flitzen die Tage im Moment nur so vorbei. 
So vieles läuft grad hier im Hause G wie...
Sowohl bei den Kids wie auch bei mir.
Daher kommt der Blog momentan leider, leider viel zu kurz.
Jetzt hab ich mir aber doch ein bisschen Zeit genommen um euch über das aktuelle Geschehen zu informieren.
Es ist nämlich grad spannend hier.




Die ersten Vorbereitungen für die Abschlussfeier von meinem Vater sind bereits in vollem Gange. 
Mein Vater geht  schon ganz bald in Pension, respektive er macht sich danach selbständig. 
Wer mag, der schaut mal hier
Und er wär nicht er, wenn er sich nicht mit einem grossen Fest verabschieden würde. 
Und 3 x dürft ihr nun raten, wer sich dort um den Nachtisch kümmert...
Genau!
Das ist mein Part. 
Es soll einen ganz tollen Sweet Table geben, worauf ich mich schon sehr freue. 
Aber es wird auch eine rechte Herausforderung und bereitet mir etwas Kopfzerbrechen, denn der ganze Sweet Table sollte ja zu seiner aktuellen beruflichen Tätigkeit passen...
(Mein Vater ist Projektleiter beim Tiefbauamt des Kantons Bern.)
Jene die mir bei Instagram folgen, konnten in meiner Story bereits ein paar Einblicke auf die Vorbereitungen erhaschen. 
Mehr wird hier aber noch nicht verraten.





Dann wird mein Mami bald 60 und macht auch ein Fest. 
Auch dafür bin ich gedanklich schon ein bisschen am planen und Kuchen am entwerfen... 

In den Sommerferien kommt zum Schluss dann noch der 6. Geburtstag vom meinem Mädchen Enya. 
Da gibt es, wie immer, einen hübschen Sweet Table und das Thema steht auch schon lange fest. 

Es wird hier also ziemlich viel gefeiert in den nächsten paar Wochen.



Und dann muss ich euch noch umbedingt was zeigen. 
Ich hab es zu Beginn des Jahres bereits erwähnt. 
Im werde am Samstag 15. September und Sonntag 16. September 2018 zusammen mit der lieben Martina von meinen Lieblingsblumenladen  Chez Fleur einen kleinen aber feinen Markt in Oberdiessbach im und rund um das Buumehus machen. 
Es gibt Brocante & Blumen











Martina und ich freuen uns jetzt schon riiiiiesig auf diese zwei Tage. 
Reserviert euch unbedingt dieses Wochenende. 
Ich kann euch versichern, es wird super. 
Bei Gelegenheit werd ich noch ein paar Bilder im Buumehus machen. 
Das ist nämlich heute ein Museum und schon nur das ist ein Besuch wert. 
Eine Reise zurück in die Vergangenheit. 
Alles wurde in dem Haus so belassen wie es die alte Frau, die dort gewohnt hat, hinterlassen hat. 
Inkl. Tante-Emme Laden mit traumhaften Schneiderbüsten, Corsagen, alten Dosen und Schachteln, alles alte wunderschöne Möbel und, und, und. 
Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, als ich letzten Herbst das Buumehus besichtigen durfte. 
Und genau dort, in dieser wunderschönen Umgebung wird unser kleiner Markt sein. 






Ich war übrigens auch schon auf Beutezug und hab bereits einige ganz tolle Schätze für euch zusammengetragen. 
Einzigartige Brocante für Haus und Garten. 
Ihr könnt gespannt sein. 

Nun wünsch ich euch ein gutes Wochenende.

Liebe Grüsse

Gabriela











1. Juni 2018

Erdbeertiramisu im Glas


Hallo Ihr Lieben

Endlich sind die Schweizer Erdbeeren reif. Hurra!
Lange hab ich darauf gewartet und war nun diese Woche das erste mal zum selber pflücken auf dem Erdbeerfeld. 
Aus den Erdbeeren hab ich ein wunderbares Erdbeertiramisu im Glas gemacht. 
Das Rezept dazu findest du auf dem Blog von Emme - die Schweizer Küche hier





Ich wünsch euch ein gutes sowie erholsames Wochenende und einen guten Genuss. 


Herzliche Grüsse

Gabriela







* Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Emmeküche.

30. Mai 2018

Foodstyle-Fotoworkshop im Showroom von Emme - die Schweizer Küche {Rezept Rhabarber-Wickeltorte}

Hallo ihr Lieben

Vergangenen Samstag durfte ich, in Zusammenarbeit mit Emme - die Schweizer Küche, im wunderschönen Showroom in Langnau einen Workshop zum Thema Foodstyle und Fotografie durchführen. 
Es war ein sehr toller Tag, mit super Mädels und die Zeit ging vorbei wie im Flug. 

Miriam, die sich bei Emme - die Schweizer Küche um den Blog kümmert, hat seitens Emmeküche alles tip top organisiert und mit ganz viel Herz dazu beigetragen, dass dieser Tag unvergessen bleibt. 





Für diesen Workshop wollte ich unbedingt mal wieder ein neues Rezept ausprobieren. 

Um es vorweg zu nehmen, das Rezept ist relativ anspruchsvoll und man muss ein paar Dinge beachten. 
Wenn man das aber tut, dann kommt das Törtchen gut.  

Plant euch unbedingt genügend Zeit ein, wenn ihr dieses Törtchen machen wollt. 
Wer nicht so viel Zeit hat, kann das Rezept auch abkürzen und daraus einfach eine leckere Roulade machen. 
Die ist genauso fein wie die Torte. 
Das Spezielle an diesem Törtchen offenbart sich erst, wenn man es anschneidet...





Das Biskuits ist nicht, wie üblich, horizontal sonder vertikal. 
Als ich so eine Wickeltorte das erste Mal gesehen habe, stand sofort die Frage im Raum, wie um alles in der Welt bekommt man das Biskuit so hin. 
Im Grunde ist es aber ganz einfach. 
Man macht einfach eine überdimensional dicke Roulade und stellt diese dann auf eine Tortenplatte. 
Ganz einfach! :-)


Für die Rhabarber Wickeltorte braucht es:

Biskuit
8 Eier
180g + 45g Rohrzucker 
1 Zitrone (abgeriebene Schale und 1/2 Saft)
135 g Weissmehl
1 Prise Salz

Füllung
3 Stängel Rhabarber (so rot wie möglich)
90 ml Wasser
375 g Butter
675 g Puderzucker

Glasur
150 g Rhabarber (so rot wie möglich)
50 ml Wasser
Puderzucker







Und so wird's gemacht: 


Für die Füllung die drei Stängel Rhabarber waschen und in kleine Stücke schneiden. (Den Rhabarber nicht rüsten.) 
Mit dem Wasser zusammen in einen Topf geben und zwei Minuten bei geschlossenem Deckel weich kochen. 
Danach den Deckel entfernen, auf kleiner Stufe die Flüssigkeit vollständig einkochen und abkühlen lassen. 

In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Für das Biskuit die Eier trennen, Eiweiß in einer großen Schüssel sehr steif schlagen. 
180 g Rohrzucker dem Eischnee hinzufügen und weiter schlagen bis die Masse glänzt. 
In einer zweiten Schüssel die Eigelb mit 45 g Rohrzucker ca. 2-3 Minuten schlagen bis die Masse hell ist. 
Die Schale der Zitrone und den Saft einer halben Zitrone dem Eigelb hinzufügen und vermengen. 
Mehl und Salz über die Eigelbmasse sieben. 
Das Eiweiß hinzufügen und mit einem Teigspachtel unterheben. 
Nur so lange rühren bis alles vermengt ist. 
Je mehr man rührt, desto mehr Gluten entwickelt sich und umso weniger "fluffig" wird euer Biskuit. 

Die Masse reicht für ein großes und ein kleines rechteckiges Backblech. 
Die Bleche mit Wasser benetzen und mit einem Backpapier belegen. (Durch das Wasser verschiebt sich das Backpapier nicht beim Verstreichen der Masse.)
Die Masse auf die zwei Backbleche verteilen und in der Mitte des Ofens ca. 13 Minuten backen. 
Sobald das Biskuit goldgelb ist, aus dem Ofen raus holen und 5 Minuten abkühlen lassen. 
Das Biskuit mit einem sauberen Küchentuch bedecken und auf eine feste Unterlage stürzen. 
Das Biskuit liegt nun auf dem Küchentuch. 
Das Backblech und danach auch das Backpapier vorsichtig entfernen. 
Die Kanten werden nun je nach Bedarf abgeschnitten um das Biskuit zu begradigen. 
Jetzt von der kürzeren Seite her das Biskuit langsam mit Hilfe des Küchentuchs zusammen rollen und im Tuch vollständig abkühlen lassen. 
Macht euch nicht wahnsinnig wenn es ein paar kleine Risse hat. 
Die kann man später mit der Füllung ausbessern. 

Für die Füllung die Butter mit dem Küchengerät schaumig schlagen, 
Den gekochte, abgekühlte Rhabarber und den Puderzucker hinzufügen. 
Alles so lange schlagen bis eine glatte Masse entsteht. 

Das Biskuit wieder aufrollen und auf dem Küchentuch liegen lassen. 
Das Biskuit vom großen Blech der Länge nach halbieren. 
Das Biskuit vom kleinen Blech so zurecht schneiden, dass es gleich hoch ist wie die zwei anderen Biskuits. 
Die Biskuits mit 2/3 der Füllung dünn bestreichen. 
Den ersten Biskuitstreifen aufrollen und senkrecht mittig auf eine Tortenplatte stellen. 
Die anderen Streifen jeweils am vorherigen ansetzen und so die Streifen zu einer Torte "wickeln". 
Bei Bedarf kann von den Seiten ein Stück abgeschnitten werden, damit die Torte nicht zu hoch ist. 
Im Kühlschrank eine Stunde fest werden lassen.




Nun den Kuchen mit dem Rest der Füllung einkleiden. 
Am ebenmäßigsten bekommt man das hin, wenn man in dünnen Schichten arbeitet und den Kuchen immer mal wieder in den Kühlschrank stellt. 
Das Törtchen zum Schluss gut durchkühlen lassen. 

Für die Glasur den Rhabarber mit Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und köcheln lassen bis er weich ist. 
Von der Herdplatte nehmen und durch ein feines Teesieb laufen lassen. 
Dabei die Flüssigkeit auffangen. 
Die Flüssigkeit erneut durch ein Teesieb laufen lassen. 
Zum Schluss dem Saft nach und nach Puderzucker hinzufügen und mit dem Schneebesen verrühren bis eine zähflüssige Glasur entsteht. 
Mit der Glasur den Kuchen überziehen und kühl stellen. 
Die Torte eine halbe Stunden vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.





Ich habe die Torte mit frischen Blumen verziert. 
Die Wirkung ist grandios und man muss nicht auch noch viel Zeit für die Verzierung aufwenden. 
Die Stiele der Pfingstrosen hab ich mit Haushaltspapier umwickelt, nass gemacht und danach das Ganze in Klarsichtfolie geschlagen. 
Die Blumen bleiben so einen ganzen Tag lang frisch.
Vor dem Anschneiden entfernt man die Blumen wieder und verspeist diese bitte nicht. 





Wir haben an diesem Tag an zwei unterschiedlichen Sets mit unterschiedlichen Fotomodellen fotografiert. 
Vormittags in einem hellen, freundlichen Styl und Nachmittags dann der dunkle Part.  
Für das zweite Set hab ich eine leckere Holunderblütentarte und kleine knusprige Tartelettes gebacken. 
Soooooo fein sag ich euch.
 Die müsst ihr unbedingt bald mal ausprobieren. 
Und die Tarte ist auch nicht so anspruchsvoll wie die Rhabarber-Wickeltorte. 
Das Rezept findet ihr in meinem Archiv hier







An dieser Stelle möchte ich gerne noch bei Emme - die Schweizer Küche bedanken, dass ich ihren wunderschönen Showroom für diesen Foodstyle-Fotoworkshop nutzen durfte. 
Und ein grosser Dank geht auch an die liebe Miriam. 
Sie hat für meinen Workshop eine wunderschöne Kreidetafel gestaltet die mich enorm gefreut hat. 
Und auch sonst hat sie mit ihrer ruhigen und zuverlässigen Art so zum Gelingen des Workshops beigetragen. 
Ich hab wunderbare und interessante Mädels kennen gelernt, die das alle ganz toll gemacht haben. 
Das Schönste für mich an so einem ganztägigen Fotoworkshop ist, dass man die Leute ein bisschen näher kennen lernt. 
Und natürlich ihre Freude zu sehen, wenn sie plötzlich Dinge können, von denen sie gedacht haben, dass sie diese nie lernen würden.






Der nächste Foodstyle-Fotoworkshop findet übrigens am Mittwoch 17. Oktober 2018 bei mir zu Hause statt. 
Alle Infos findet ihr hier
Der Kurs ist sowohl für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene geeignet. 

Und wenn du nun noch ein paar weitere Impressionen vom Workshop schauen möchtest, dann hüpf doch rüber auf den Blog von Emmeküche hier
Da gibt es noch ein paar Bilder von den Mädels. 



Nun wünsch ich euch eine gute Zeit. 

Herzlichst

Gabriela












Diesen Donnerstag Abend bin ich übrigens bereits wieder im Emmental anzutreffen. 
Im Schlaraffenland findet das grosse Gartenfest statt und ich darf dort die Momente mit meiner Kamera festhalten. 



Bilder Gabriela Schneider




















12. Mai 2018

Ein Kurztrip nach Paris {Reisebericht mit Tips Teil 1}

Hallo ihr Lieben

Dieses Jahr sind mein Mann und ich 10 Jahr verheiratet. 
Aus diesem Grund haben wir uns ein verlängertes Wochenende in Paris gegönnt, ohne Kinder notabene. 
Paris ist eine wunderschöne Stadt, die ich bereits kannte, mein Mann aber noch nicht.
Ich war schon in einigen Großstädten und Paris gefiel mir von allen am allerbesten.
Paris bietet so viel, dass man problemlos eine Woche dort verbringen kann, oder auch länger. 
Wir hatten jedoch nur 3 Tage Zeit. Doch aus diesen 3 Tagen haben wir das Beste rausgeholt.

Für alle die nun auch mal nach Paris wollen, hab ich einen Reisebericht zusammen gestellt mit einigen Informationen die euch ev. für eure Reise in Frankreichs Hauptstadt hilfreich sein könnten.
Die Infos sind nicht abschließend und gewisse Angaben können sich natürlich mit der Zeit auch ändern. Meine Angaben sind ohne Gewähr.

Jene die nicht nach Paris wollen, können sich auch nur die Bilder anschauen. 
Ich hab ziemlich viele gemacht, etwas zum Leidwesen von meinem Mann, der immer auf mich warten musste, oder extra wegen meinen Bildern nochmals irgendwo hin kommen musste, weil das Licht gegen Abend einfach besser ist. 


louvre, pyramide du louvre

louvre, paris


Nachdem wir die Kinder am Donnerstag Morgen bei meinen Eltern in Bolligen abgeladen hatten, fuhren wir zum Flughafen Basel Mulhouse.
Von dort aus flogen wir gegen Mittag mit HOP! (Ist eine Tochtergesellschaft von Air France) direkt nach Paris Orly. 
Alles hat wunderbar geklappt.
Das Flugpersonal war freundlich und es gab auf dem kurzen Flug sogar etwas zu trinken und zu knabbern. (Was ja nicht selbstverständlich ist) 


Der Flughafen Paris Orly ist eher klein und übersichtlich. Von dort aus fährt ein führerlose Bahn, der Orlyval, zur Station Antony vom RER von wo aus man dann ins Zentrum gelangt. 
Da diese Bahn privat ist, muss sie immer separat bezahlt werden. (Kostenpunkt: Euro 9.30)
Wir haben uns danach für einen Wochenpass Navigo Découverte entschieden für  Euro 27.80 damit wir die Frage nach dem Ticket gesorgt geben konnten. 
Wir liesen uns den Wochenpass Navigo Découverte bei SNCF am Gare de Paris Nord ausstellen. 
Für die Ausstellung benötigt man ein Passbild in der Grösse 25 x 30 mm. Wir haben dazu zu Hause mit dem Mobiltelefon ein Foto von uns gemacht und es dann auf Kopierpaier ausgedruckt und ausgeschnitten. Das hat problemlos funktioniert. 
Den Wochenpass Navigo Découvert kann man sofort mitnehmen und fährt fortan in Zone 1-5 bei der Metro, RER und dem Bus mit und muss sich nie wieder Gedanken um ein Ticket machen. 
Die Einheimischen haben alle auch einen Pass der das selbe Aussehen hat. 
So fällt man bei der Metrostation auch nicht gleich als Tourist auf. (Ausser man trägt den Rucksack natürlich vorne am Bauch - was echt nur sehr ängstliche Touristen tun.)


metro paris

Ich hab mir für die Reise extra einen guten Fotorucksack gekauft, der sich am Rücken öffnen lässt. So ist der Inhalt vor Langfinger geschützt. (Ihr werdet den Rucksack im nächsten Post noch zu Gesicht bekommen)
Es lohnt sich, einen guten Rucksack dabei zu haben, wenn man weite Strecken zu Fuss zurück legt. 
Auch manche Pariser tragen übrigens einen Rucksack, da sie ihre schönen Schuhe für die Arbeit darin transportieren, hat uns ein sehr netter Kellner verraten.
Paris ist eine Modemetropole, das merkt man sofort und wir kamen uns manchmal vor wie Landeier. 
Uns ist aufgefallen, dass aber viele Pariser Turnschuhe tragen, die aussehen als wären sie grad neu gekauft worden. Man sieht keine ausgetretenen Latscher und die Leute sind stehts sehr stilvoll gekleidet. 

Nach unserer Ankunft am Gare du Nord ging es zu Fuss zu unserem Hotel. 
Wir nächtigten im Hotel Avalon, bd de Magenta. Es ist ein einfaches Hotel aber in Ordnung. Man kann ein Frühstück dazu buchen. Dann gibt es Brot, Croissants und Müsli am Buffet. 
Der grosse Vorteil von diesem Hotel ist seine Lage. Zu Fuss hat man nur ca. 10 Minuten bis unterhalb der Sacré-Coeur de Montmarter und zum Bahnhof Gare du Nord nur 5 Minuten. 
Wir gingen auch Nachts durch dieses Quartier und hatten nie ein komisches Gefühl. 


sacré coeursacré coeur



Als wir unsere Koffer im Hotel deponiert hatten, ging es als erstes gleich zur nah gelegenen Basilique du Sacré-Coeur. 
Auf der linken Seite des Parkes führt eine Bahn hoch. Oder man nimmt, wie wir, die Treppen in Angriff.
Die Sacré-Coeur ist ein unglaubliches Publikumsmagnet. Es hat sehr viele Touristen, ganze Gruppen von Japanern und jede Menge Männer die einem irgendwelche Souveniers verkaufen wollen. Aber davon muss man sich nicht abschrecken lassen.
Denn die Aussicht die man von hier über Paris hat, ist einmalig. 
Man kann sich die Basilique kostenlos auch innen anschauen, was sich auf alle Fälle lohnt. 
Fotografieren ist dort verboten. 
Wir haben uns danach entschieden noch auf den Dome zu gehen. 
Die ganzen Touristengruppen machen dies nicht und so hielt sich die Menschenmenge in Grenzen. Der Aufstieg zum Dome kostet Euro 6.-
Man muss fit sein, denn es führen 300 Treppenstufen bis nach oben und teilweise ist es sehr eng. 
Aber oben wird man vom aller schönsten Ausblick über Paris belohnt. 







Nach dem Besuch vom Dome ging es weiter zu Fuss ins schöne Quartier von Montmartre.
Dort haben wir ein ganz hübsches Restaurant gefunden (Comestibles) und uns auf der Terrasse einen Apéro und was kleines zu Essen (probiert das Lachstatar!) gegönnt und einfach dem Treiben zugeschaut. 
Danach schlenderten wir über den Place du Tertre wo es enorm viele Touristen hatte. 
Um dort Foto zu mache, musste ich einige Minuten Geduld haben, weil immer weider jemand ins Bild lief oder es dermassen viele Menschen hatte die die Sicht verdeckten. 
Nichts desto trotz ist dieser Platz mit den Künstlern wunderschön und einen Besuch wert.
Montmartre erscheint ein bisschen wie ein Dorf und hat viel Charme und viele schöne Ecken.








Es lohnt sich, in Montmartre einfach ein bisschen rumzuschlendern, sich treiben zu lassen und die schönen Ecken zu entdecken. 

Wie die Sacré-Couer und der Place du Tertre gehört auch der Rotlichtbezirk mit der legendären Moulin Rouge zu Montmartre. 
Tagsüber bekommt man davon aber kaum was mit.
In dieser Gegend findet man auch einzigartige Geschäfte, wie Feinkostläden und solche die sich auf Brocante spezialisiert haben. 
Lieder hatte davon nichts in unserem Koffer platz und die Preise waren auch sehr stolz.







Nach Montmartre machten wir uns gegen Abend auf zum Musée D'Orsay. Es liegt am Seine-Ufer vis-à-vis vom Jardin des Tuileries und wurde 1900 als Bahnhof errichtet. 
Mich hat dort mehr das impsante Gebäude aus Glas und Stahl als die darin ausgestellten Werke interessiert. 
Im obersten Stock hat es ein Kaffee und dort befindet sich auch die grosse Bahnhofsuhr durch die man genau auf die Sacré Coeur sieht. 
Jeden Donnerstag Abend hat das Museum bis 21:45 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet Euro 12.- 








Wir mussten an diesem Abend vor dem Musée d'Orsay nicht anstehen und es hatte auch innen nicht viele Besucher. Es lohnt sich, hier eher etwas später vorbei zu kommen. 
Nach dem Besuch vom Musée D'Orsay wollte ich unbedingt noch das schöne Abendlicht nutzten um ein paar Bilder beim Louvré und im angrenzenden Jardin des Tuileries zu machen. 








Auch hier waren die großen Touristenscharen längst abgereist, was mir für die Bilder zu gute kam und wir genossen den schönen Abend.
Die Stimmung im Jardin des Tuileries war ganz friedlich und ruhig. Es hatte nur einige Jogger und die Sonne stand schon weit unten und warf lange Schatten.

Wir kehrten am Samstag dann nochmals in den Jardin des Tuileries zurück und es hatte deutlich mehr Menschen. Alle Tische der zwei Restaurants waren dann besetzt. Halb Paris genießt es wohl am Wochenende in den schönen Pärken. Wo sonnst soll man seine Kinder in einer solchen Großstadt sorglos laufen und spielen lassen?
(Ich werde euch in einem nächsten Post noch einige weitere Bilder zeigen.)

Es lohnt sich, sich bei schönem Wetter etwas Zeit zum sein im Jaridin des Tuileries einzuplanen. 
Es ist wirklich wunderschön dort. 






Enorm imposant ist zweifelsfrei das Musée du Louvre
Der Palast wurde als Residenz für den König gebaut und ist heute das weltweit grösste Kunstmuseum. 
Wenn man dort so in der Mitte dieses Prachtbautes steht, dann versteht man auch die Geschichte von Frankreich bessert. 
Bei diesem Bau (und auch bei vielen anderen) wurde nicht gespart!

Ich wollte unbedingt am Abend zum Louvre weil dann das Licht zum fotografieren einfach viel besser ist. 
Leider hatte es in den Teichen um die Glaspyramide kein Wasser, was mich etwas enttäuschte. 
Aber es entstanden dennoch schöne Bilder (wenn nicht sogar eins der schönsten von dieser Reise) in der Abenddämmerung und vor allem mit kaum Menschen drauf. 
Ich hätte noch ein paar weitere Bilder machen können, doch unsere Bäuchen knurrten und so machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. 
Die Stadt ist voll mit hübschen und guten Restaurants. 
Wir liesen uns einfach dort nieder wo es und gefiel und haben im Voraus nichts reserviert, denn wir wollten uns dadurch nicht von der Zeit einschränken lassen. 


Ich hoffe euch hat der erste Teil von unserem Weekend in Paris gefallen.
Ich blicke gerne auf diesen ersten Tag zurück.
So viel haben wir an nur einem Tag erlebt und ich konnte ein paar schöne Stimmungen und Eindrücke von Paris einfangen. 
Bald folgt Teil 2 von 3...

Bis dahin wünsch ich euch eine gute Zeit.
  

Herzlichst

Gabriela