31. Dezember 2018

Silvester Sweet-Table





Ihr Lieben, nur noch wenige Stunden bis zum Jahreswechsel.... 
Wir feiern heute Abend bei Freunden und ich bin zuständig für das Dessert. 
Und bevor wir gleich weg huschen, lasse ich euch noch einige Bilder da. 












Ich stand die letzten zwei Tage fast nur in der Küche und habe gebacken, gebacken und gebacken. 
Marbled Macarons, Meringues, Cakes Pops und natürlich die Torte sind entstanden. 
Meine Tochter Enya hat mich dabei super unterstützt und ganz viel geholfen.
Jetzt sind wir bereit für Silvester. 

Ich wünsche euch einen super guten Rutsch in das neue Jahr.  
Morgen gibt es dann auch hier einen Rückblick.

Feiert schön und bis nächstes Jahr!

Herzlichst

Gabriela








24. Dezember 2018

Weihnachten

Ihr Lieben

Endlich steht Weihnachten vor der Tür. 

Bei uns ist dieses Jahr zum Fest wieder eine schöne, stattliche Blautanne ins Wohnzimmer eingezogen. 
Wir hatten schon grössere Bäume in der Wohnung, doch mit ihren gut 3 Meter gibt die Tanne ein wunderschönes Bild ab. 










Mir gefällt die Dekoration dieses Jahr besonders gut. 
Am meisten freue ich mich über die selbst gemachten Papiersterne. 
Die habe ich zusammen mit den Mädels an meinem Kreativ-Workshop zum Thema Weihnachten gewerkelt. 
Wer dort dabei war, der weiss, dass es ein ziemlich grosser Aufwand ist bis so ein Stern fertig ist. 
Umso mehr freuen sie mich nun, dass so viele an unserem Tannenbaum hängen.






Die Geschenke habe ich mit viel Liebe eingepackt. 
Bereits im Herbst habe ich Blätter gesammelt und zur Seite gelegt, da mir schon damals eine Idee im Kopf rum schwirrte. 
Diese hab ich dann auch umgesetzt und die Blätter mit einem kupferfarbenen Spray abgesprüht. 
Die Anhänger sowie auch das grosse Geschenk hab ich von Hand beschriftet. 
Ich liebe es, Geschenke schön einzupacken. 








Pünktlich zu Weihnachten ist auch unser Quittenlikör fertig geworden. 
Dafür haben wir zu 3 Teilen geraffelte Quitte, Rohrzucker und Vodka in ein grosses Glas gefüllt und währen 6 Wochen an einem dunklen Platz ziehen lassen. 
Der Likör ist sehr fein geworden und er schmeckt als würde man Quittengelee trinken. 














Ich freue mich sehr auf das Weihnachtsfest heute Abend.
In der Regel fahren wir immer am 24. Dezember nach Hause zu meinen Eltern. 
Doch dieses Jahr haben wir sie zusammen mit meinem Bruder zu uns eingeladen
Ich freue mich so darauf, für sie den Tisch schön zu decken, für sie fein zu kochen uns sie bei uns zu haben.
Ich freue mich, dass wir gemeinsam feiern können. 
Und ich freue mich, dass wir gesund sind. 

Ich denke dieses Jahr ganz fest an alle die Weihnachten im Spital verbringen müssen. 
Denn morgen findet die traditionelle Schneider-Weihnacht mit meinem Schwiegereltern leider ohne die Familie von meinem Schwager statt. 
Die müssen Weihnachten im Kinderspital verbringen. 

Das grösste Geschenk ist es, wenn man gesund ist, das wird einem in solchen Situationen besonders bewusst.

Ich wünsche auch euch ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest. 

Herzlichst

Gabriela










19. Dezember 2018

Lebkuchentörtchen

Hallo ihr Lieben

Die Zeit rennt und rennt... 
So viele Ideen hätte ich noch in meinem Kopf zum umsetzen für Weihnachten. 
Aber für alles reicht es leider bei weitem nicht mehr. 
Nur noch 5 mal schlafen dann ist Heiligabend.

Wir feiern schon am kommenden Samstag das 1. Mal Weihnachten.
Und dann am Sonntag gleich wieder und so geht es dann weiter bis zum 27. Dezember...
Danach bin ich wohl kugelrund und kann Weihnachten nicht mehr sehen. 
Aber jetzt freue ich mich sehr auf die Tage.  

Wie versprochen gibt es nun endlich auch noch das Rezept für das super leckere Lebkuchentörtchen. 
Es ist das perfekte Weihnachtsdessert, nebst diesem Rezept hier
Denn was passt besser zu Weihnachten als der Duft von Lebkuchen?




Ich habe das Törtchen für die Mädels vom Kreativ-Workshop gemacht und habe damals zwei kleine Torten mit einem Durchmesser von 15 cm gebacken. 
Das Rezept hier ist für eine normale Form von 30 cm Durchmesser berechnet.
Die Mädels haben die Torte übrigens in den höchsten Tönen gelobt und auch alle anderen die davon noch gegessen haben. 

Am besten teilt man sich die Arbeit für die Torte in mehrere Tage auf und beginnt mit dem Zimtsirup. (Lasst den auf keinen Fall aus, denn der macht die Torte schön saftig)
Dieser lässt sich problemlos einige Wochen halten. 
Die Biskuitböden sollten einen Tag im Voraus gebacken werden.  
Sie lassen sich so wesentlich besser weiterverarbeiten.  





Für den Zimtsirup braucht es: 

250 ml Wasser
250 g Rohrzucker
4 Stangen Zimt
1 Vanilleschote

Und so wird der Zimtsirup gemacht:

Das Wasser mit dem Zucker in einer Pfanne aufkochen. 
Die Vanilleschote aufschneiden, Samen auskratzen und beides in die Pfanne geben. 
Die Zimtstangen hinzufügen und das Ganze sprudelnd aufkochen. 
Für ca. 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. 
Danach den Zimt und die Vanilleschote entfernen.
Den Sirup durch ein Sieb in eine ausgekochte Flasche abfüllen. 

Man braucht nur einen kleinen Teil des Sirups.
Dieser schmeckt aber auch wunderbar über einer Kugel Vanilleglacé, man könnte damit die Löffelbiskuits von einem Tiramisu tränken oder einen weihnächtlichen Cocktail verfeinern. 


Für das Biskuit braucht es: 

2 Backformen Durchmesser 30 cm
500 g Weissmehl
30 g Kakao
1 Päckli Backpulver
375 g Rohrzucker
2 TL Lebkuchengewürz
1 TL Salz
300 g Butter (Zimmertemperatur)
75 g Honig
5 Eier
300 ml Buttermilch

Und so werden die Biskuits gemacht: 

Den Ofen auf 200 C° Umluft vorheizen.
Alle Zutaten bis und mit Salz in einer grossen Schüssel verrühren. 
Nun die Butter hinzufügen und so lange rühren, bis die Masse krümelig ist und aussieht wie Sand. 
Den Honig und zwei Eier hinzufügen und unterrühren. 
Die restlichen Eier nach und nach hinzugeben. 
Zum Schluss die Buttermilch langsam einfliessen lassen. 
Die zwei Backformen mit Backpapier auslegen. 
Den Teig auf die beiden Backformen aufteilen. 
(Wer nicht zwei Formen hat, bäckt die Biskuits in zwei Schritten. 
Dafür stellt man die zweite Hälfte des Teiges einfach zur Seite bis das erste Biskuit fertig gebacken ist.)
In der Mitte des Ofens ca. 20 - 30 Minuten backen. 
Nach 20 Minuten Stäbchenprobe machen. 
Ist das Stäbchen sauber, kann man die Biskuits aus dem Ofen nehme. 
Nach dem Backen die Formen auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. 

Danach die Biskuits aus der Form nehmen und eingepackt in Klarsichtfolie im Kühlschrank lagern. 

Für die Crème braucht es: 

600 ml Vollrahm
300 g Puderzucker
3 Pack Schlagrahmfestiger
450 g Frischkäse (Doppelrahm)
1 Prise Salz
1 TL Vanillepaste
4 TL Zimtpulver
Lebkuchen & Kakaopulver für die Dekoration 


So wird die Crème gemacht: 

Den Vollrahm in einer Schüssel zusammen mit dem Schlagrahmfestiger und dem Puderzucker aufschlagen. 
Die Masse sollte jedoch noch nicht ganz fest sein. 
Den Frischkäse in einer separaten Schüssel zusammen mit dem Salz, der Vanillepaste und dem Zimtpulver cremig rühren.
Nun die Sahne hinzufügen und alles verrühren bis eine homogene Masse entsteht. 
Die Konsistenz muss fest (aber nicht flockig) sein, damit man das Topping am Schluss aufspritzen kann. 

Die Creme wird in einen Spritzbeutel mit Lochtülle gefüllt und bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank gelagert.





Nun geht es ans Zusammensetzten. 
Dafür holt man die zwei Biskuits aus dem Kühlschrank. 
Diese schneidet man beide horizontal in zwei gleich grosse Stücke. 
Nun hat man 4 Biskuits. 
Das Erste Biskuit kommt mit der flachen Seite gegen unten auf ein Tortenteller. 
Danach beträufelt man dieses mit Hilfe eines Löffels mit etwas Zimtsirup. 
Der Zimtsirup macht das Biskuit schön saftig. 
Nun spritz man etwa 1/5 der Creme kreisförmig auf das Biskuit. 
Danach kommt das zweite Biskuit oben drauf. 
So fährt man nun weiter bis man alle 4 Biskuits aufeinander geschichtet hat. 
Zuletzt streicht man die Torte mit der Creme ein und spritz den Rest der Creme als Tupfen auf die Torte. 
Verziert wird die Torte vor dem Servieren mit Lebkuchen und, falls gewünscht mit etwas Kakaopulver.







Die Torte kann problemlos einen Tag im Voraus zubereitet gemacht werden. 
Sie schmeckt, wenn sie etwas ziehen konnte, noch besser. 
Damit sie nicht austrocknet, muss man sie aber unbedingt mit Klarsichtfolie abdecken. 

Ich wünsche euch viel Spass beim Backen und einen guten Genuss.

Herzliche Grüsse

Gabriela



















18. Dezember 2018

DIY Servietten falten für die Weihnachtstafel

Ihr Lieben

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Weihnachten naht nun in ganz großen Schritten. 

Vielleicht habt ihr euch schon Gedanken zum Weihnachtsessen gemacht?
Und wie ihr den Tisch für das große Fest schön eindecken möchtet? 
Genau dafür habe ich euch eine tolle Anleitung wie man Servietten in Form eines Tannenbaumes faltet.






Die Schritt-für-Schritt Anleitung findet ihr auf dem Blog von Emmeküche hier


Herzlichste Grüsse


Gabriela








*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Emmeküche

10. Dezember 2018

Das allerbeste Tiramisu {mit Kastanie}

Heute in zwei Wochen ist bereits Heiligabend. 
So langsam aber sicher könnte man sich die ersten Gedanken machen, was man zum grossen Fest servieren möchte. 
Ich hab euch da, zumindest für die Nachspeise, ein ganz tolles Rezept. 

"Das ist das allerbeste Dessert welches du je gemacht hast!" hat mein Schwager letztes Jahr an Weihnachten zu genau diesem Tiramisu gesagt. 
Seither hab ich diesen Nachtisch ein paar mal gemacht und er kam durchs Band weg bei allen gut an, auch bei den Mädels des diesjährigen Kreativ-Workshop zum Thema Weihnachten.
Höchste Zeit also, dass ich das Rezept hier für euch aufschreibe. 





Das Tiramisu muss einen Tag im Voraus zubereitet werden. 
So hat man am Tag des Festes etwas mehr Zeit für anderes. 
Also das perfekte Dessert für Weihnachten.
Da ich zwei Kreativ-Workshops gleich hintereinander hatte, hab ich zwei Torten in einer Form von 15 cm Durchmesser gemacht. 
Ich hab euch jedoch das Rezept für eine normal große Springform von 30 cm Durchmesser aufgeschrieben. 
Ich verwende sehr gerne Springformen bei denen sich der Boden rausnehmen lässt. 
Denn dank dem Lupf-Rutsch-Boden gelingt das Herausnehmen des Kuchens problemlos.
Die Torte wird in diesem Fall von unten aus der Form hoch geschoben.





Das braucht es: 
225 g Schokoladencookies
100g Butter

4 Eier
100g Zucker
750 g Mascarpone
1 TL Vanillepaste
4 Gelierblätter

100 ml Espresso
2 EL Kaffeesirup (oder 1 EL Zucker)
2 EL Rum
370 g Konfitüre Kastanie mit Vanille (von Bonne Maman - gibt es bei Coop)
1 Pack Löffelbiskuit

Fürs Topping: 
250 g Mascarpone
200 ml Vollrahm 
2 EL Puderzucker
Kakao zum bestäuben

So wird es gemacht: 
Den Boden der Form mit Backpapier auslegen. 
Die Schokoladen-Cookies im Cutter zerkleinern. 
Die Butter in einem Topf schmelzen und die zerkleinerten Cookies dazu geben. 
Rühren bis alles vermengt ist danach die Masse in die Form geben. 
Den kompletten Boden damit bedecken und flach drücken. 
Die Form in den Kühlschrank stellen.

Die Gelatine in Wasser einweichen.
Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. 
Den Mascarpone und die Vanillepaste hinzufügen, verrühren bis eine homogene Crème entsteht. 
Eiweiß steif schlagen und unter die Masse ziehen. 
Zum Schluss die Gelatine ausdrücken, in einem kleinen Topf mit einem Esslöffel der Mascarponecrème erwärmen bis sich die Gelatine komplett aufgelöst hat. 
Danach durch ein Sieb der Crème hinzufügen und zügig verrühren. 

Die Form aus dem Kühlschrank holen und den Boden mit einem Drittel der Mascarponecrème bedecken. 
Espresso mit Kaffeesirup (Alternativ 1 EL Zucker) und Rum verrühren. 
Die Löffelbiskuits nur ganz kurz im Kaffeegemsich wenden damit sie außen etwas befeuchtet sind.
Im Innern sollten die Löffelbiskuits noch trocken sein. 
Danach diese auf die Crème schichten. 
Die Löffelbiskuits mit der Hälfte der Konfitüre Kastanie bedecken. 
Den kompletten Vorgang wiederholen und am Schluss mit Mascarponecrème abschließen. 




Nun kommt die Form zugedeckt für eine Nacht in den Kühlschrank. 
Am nächsten Tag nimmt man den Kuchen aus der Form und platziert in auf einem Kuchenteller oder einem Tortenständer. 
Fürs Topping verrührt man die Mascarpone, den flüssigen Vollrahm und den Zucker mit dem Schwimmbesen zu einer homogenen Masse. 
Danach füllt man die Masse in einen Spritzsack mit Lochtülle und spritzt diese auf das Tiramisu. 
Kurz vor dem Servieren wird das Tiramisu noch mit Kakao bestäubt.
Et volià, fertig ist das unglaublich leckere (Weihnachts) Dessert. 

Wer es gerne einfach mag, kann das Tiramisu auch in einer Form machen.
Dann lässt man einfach den Boden aus Schokoladencookies und die Gelatine weg und beginnt beim Einschichten mit einer Schicht Löffelbiskuits. 

Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachbacken und schon heute einen guten Genuss. 

Herzliche Grüsse

Gabriela