25. Juli 2018

Enya wird 6 {Ein Sweet-Table zum Kindergeburtstag}



Hallo ihr Lieben

Vergangenen Samstag wurde unser kleines Schätzchen Enya schon 6 Jahre alt. 
Einige Male waren wir nun an ihrem Geburtstag in den Sommerferien und konnten deshalb an ihrem Tag kein großes Fest mit Gästen feiern.
(Das haben wir jeweils nach den Ferien nachgeholt. Aber es ist halt nie das selbe, wie wenn man genau an seinem Geburtstag eine Party steigen lässt.)




Dieses Jahr waren wir nun am 21. Juli endlich mal zu Hause.  
Und so durfte Enya ihre Kindergartenfreunde einladen und wir feierte an ihrem Tag einen richtig tollen Kindergeburtstag

Enya hat sich schon seit Tagen so, so sehr auf ihren Geburtstag gefreut und war sowas von aufgeregt. 
Es war wunderbar, diese Freude miterleben zu dürfen.
Auf ihrem Kalender hat sie seit Anfang Juli jeden Tag abgestrichen und das erste was sie jeweils am Morgen sagte, wenn sie wach wurde, war: "nur noch x mal schlafen bis zu meinem Geburtstag."
Das ist echte Vorfreude.

Im Vorfeld gab es viel vorzubereiten. 
Ich hab mir viele Gedanken zum (Farb)Konzept gemacht, hab überlegt wie die Deko aussehen soll, hab nach guten Spielen recherchiert, hab heimlich Geschenke besorgt und verpackt und Einladungen verschickt. 
Ich hab gebacken, gewerkelt, verziert und dekoriert.
Der ganze Aufwand hat sich aber mehr als gelohnt.
Es war so ein schöner Tag und Enya rundum glücklich.







Am Samstag um 14 Uhr trudelten die eingeladenen Kinder bei uns zu Hause ein. 
Da das Wetter (ausnahmsweise) an diesem Tag etwas regnerisch war, machten wir zu Beginn ein paar Spiele drinnen.
Wir begannen mit
Flaschendrehen
Natürlich ein kindertaugliches Flaschendrehen, und das geht so: 
Alle Kinder setzen sich mit ihrem Geschenk im Kreis um das Geburtstagskind. 
Das Kind in der Mitte dreht die Flasche. 
Auf dasjenige Kind, auf das der Flaschenhals zeigt, darf sein Geschenk dem Geburtstagskind zum auspacken überreichen. 

Danach gab es ein Smarties-Spiel bei welchem die Kinder mit einem Strohhalm Smarties in ein kleines Pralinenförmchen transportieren mussten. 
Die Smarties durften jedoch nicht mit den Händen berührt werden, sondern mussten an den Strohhalm gesaugt werden. 
Als nächstest gab es ein Tast-Spiel
Ich hab dazu ein rundes Loch in eine große Kartonschachtel geschnitten und das Loch mit einem "Vorhang" aus Stoff verdeckt. 
Die Kinder sassen auf der einen Seite des Tisches vor der Schachtel. 
Ich sass auf der anderen Seite, hinter der Kiste und hatte den Deckel der Schachtel geöffnet zu mir.
Nun durften die Kinder abwechslungsweise durch das Loch greifen und tasten, was ich ihnen hinten bereitgelegt hatte. 
Wir hatten da z.B. Reis, einen Kamm, eine Gabel, eine Zitrone, eine Muschel, einen Ballon, eine Fadenspuhle, Kirschsteine, eine Wäscheklammer, ein Marshmallow etc. zum tasten. 
Die Kinder hatten riesen Spaß an dem Spiel und fanden es "bubi" (einfach). 

Danach gab es noch ein Merk-Spiel. 
Auf einem grossen Kuchenblech hatte ich ein paar Gegenstände deponiert. 
Danach ging ich mit dem Blech in die Küche und entfernte einen Gegenstand ohne dass die Kinder sahen welcher es war.
Die Kinder musste dann herausfinden, welcher Gegenstand auf dem Blech fehlte. 

Zum Glück wurde das Wetter dann besser und so ging es noch nach draussen auf eine Schatzsuche
Mein Mann ging dafür zusammen mit unserem Sohn Glenn vorab und sie legten mit kleinen Papierschnipseln eine Spur bis zum Schatz. 
Die Papierschnipsel waren nur spärlich verteilt und so mussten wir teilweise recht lange suchen um den Weg und schlussendlich den Schatz zu finden. 
Für den Schatz hatte ich im Vorfeld mit Enya zusammen Süßigkeiten und ein paar nützliche Dinge wie ein hübsches Bleistift und einen Radiergummi in Säcklein verpackt und mit den Namen der Kinder versehen. 








Nach der Schatzsuche ging mein Mann mit den Kids den selben Weg zurück und räumte alle Schnipsel auf. 
Ich nahm in dieser Zeit den direkten Weg nach Hause und baute in Windeseile den Sweet Table auf. 

Die Kinderaugen leuchteten als die kleinen Schatzsucher wieder in die Wohnung kamen und den Sweet Table sahen. 
Es war wirklich sehr herzig und schön!

Damit das Ziveri nicht nur aus Süßem bestand, hab ich aus Wassermelonen und Ananas mit einem Keksausstecher in Form einer "6" Zahlen ausgestochen. 
Nebst der Quarktorte, den obligaten Cakepops und den Macarons (ein Kind sagte mir: " die sind sooo fein, die kleinen Hamburger!" Hihihih) gab es noch Popcorn und Sirup
Alle waren glücklich und wir hatten einen wunderschönen Tag. 







Wenn man solch einen Sweet Table selbst machen will, ist eine gute Planung wichtig.
Vieles lässt sich im Voraus produzieren, wie die Baisers (das Rezept gibt es hierund die Schalen der Macarons. 
 Auch die Blumen aus Fondant hab ich zusammen mit Enya einige Tage im Voraus modelliert.  
Eine Sisyphusarbeit die Enya aber sehr viel Freude bereitet hat.
Und ich gestaunt habe, wie talentiert das kleine Fräulein schon ist.
Enya wollte überall dabei sein und hat mich mit enormer Geduld und Fingerfertigkeit tatkräftig unterstützt. 
Ich denke, in 2-3 Jahren werde ich den "Job" an sie abgeben können "zwinker". 


Das Backzubehör hab ich übrigens bei Bakeria* (bezahlte Werbung) bestellt. 
Dort gibt es auch einige sehr hübsche Dekoartikel wie die pastellfarbigen Pom Poms und die hübsche Tassel-Girlande, die ich persönlich der Knaller finde.
Daraus hab ich dann auch eine kleine Girlande für auf den Kuchen und auf das Geschenk gewerkelt. 








Am Abend kamen dann noch meine Eltern zum Nachtessen vorbei. 
Dafür hab ich den Tisch mit ein paar Blümchen (die meisten vom nah gelegenen Blumenfeld) gedeckt und wir liesen den Tag gemütlich ausklingen.

Enya sagte am Ende des Tages, als sie zu später Sunde endlich im Bett lag: "das war der schönste Tag in meinem Leben." 


Ich hoffe euch haben die vielen Bilder gefallen. 

Herzliche Grüsse

Gabriela