6. Februar 2019

Foodstyle-Fotoworkshop in der EMME Küche {inkl. Rezept}

Hallo ihr Lieben

Am vergangenen Samstag gab ich mein Wissen betreffend Foodstyling und Foodfotografie an einem Workshop im Showroom der Emmeküche in Langnau weiter. 
Es war ein ganz toller und kurzweiliger Tag. 
Einzig die Hinfahrt war nicht ganz so prickelnd, denn am Abend zuvor hatte es geschneit und die Strassen waren am frühen Morgen teilweise spiegelglatt. 
Und so fuhr ich im Schneckentempo und mit Herzrasen von Thun nach Langnau.
Leider konnte ich mich mit den teils prekären Straßenverhältnissen im Winter noch nicht anfreunden...

Zum Glück kam ich aber heil an und der Kuchen hat die Fahrt auch unbeschadet überstanden. 
Das war sehr wichtig, denn er diente uns ja als Fotomodell. 





Kurz vor neun Uhr trudelten dann auch die Teilnehmerinnen ein und wir konnten beginnen. 
Zuerst gab es einen kurzen theoretischen Teil.  
Wenn man beim Fotografieren kreativ sein will, kommt man um den manuellen Modus nicht herum. 
Rückblickend fanden die Mädels die Theorie übrigens gar nicht so schlimm und vor allem sehr hilfreich. 

Danach erzählte ich einiges zum Foodstyling. 
Ich verriet meine Tipps und Tricks zu den (selbst gemachten) Hintergründen, erzählte von den Props sowie dem Bildaufbau und auf was man dabei achten sollte.
Im Anschluss wurde natürlich die ganze Theorie gleich in die Praxis umgesetzt und fotografiert was das Zeug hielt. 

Role von der Emmeküche hat dabei einige Bilder gemacht. 
Wir waren eine tolle Truppe und es sind lustige Fotos entstanden. 
Die könnt ihr euch auf dem Blog von EMME - die Schweizerküche anschauen. 





An dieser Stelle möchte ich mich bei Emmeküche bedanken, dass sie mir ihren tollen Showroom zur Verfügung gestellt haben. 
Ich bin jedes Mal aufs neue begeistert von den Küchen und dem begehbaren Kleiderschrank. 

Der nächste Foodstyle-Fotoworkshop findet übrigens wieder bei mir zu Hause in Thun statt, und zwar am Mittwoch 01. Mai 2019.
Er eignet sich sowohl für Anfänger wie auch fortgeschrittene Fotografen gleichermaßen. 
Alle Infos findet ihr auf meiner Homepage hier





Gerne verrate ich euch auch das Rezept zu der leckeren Torte. 
Sie besteht aus einem saftigen Haselnussbiskuit und einer cremigen Schokoladen Füllung. 

Ich habe die Biskuits in 2 Formen mit einem Durchmesser von 15 cm gebacken.  
Dafür braucht es: 

Biskuit
200 g gemahlene Haselnüsse
150 g Halbweissmehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
125 g Butter (zimmerwarm)
180 g Zucker
3 Eier
125 ml Espresso
125 ml Vollmilch

Frosting
375 g Butter (zimmerwarm)
225 g Nutella oder Caotina Crème Chocolat
120 g Puderzucker
3 EL Kaffee Instant Pulver


Schokoladenglasur
75 g Zartbitterschokolade (mind. 70%)
35 g Butter

Eine Hand voll Haselnüsse





Und so wird sie gemacht: 

Für die Tortenböden den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
D
en Boden der Formen mit Backpapier auslegen. 

Espresso zubereiten, zur Seite stellen und abkühlen lassen. 
Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. 
Die Eier nach und nach in die Butter-Zucker-Mischung rühren. 
Gemahlene Haselnüsse, Mehl, Backpulver und Salz mischen und der Masse hinzufügen. 
Zum Schluss noch den Espresso und die Milch dazugeben und zu einem glatten Teig rühren. 
Den Teig auf die beiden Formen aufteilen und ca, 35- 40 Minute backen. 
Stäbchenprobe machen. 
Klebt nichts mehr am Stäbchen, kann der Kuchen aus dem Ofen geholt werden. 
Das Biskuit in der Form etwas abkühlen lassen. 
Danach auf eine gerade Unterlage stürzen, die Form entfernen und komplett auskühlen lassen. 
Idealerweise bäckt man das Biskuit einen Tag vorher, schlägt es in Alufolie ein und stellt es in den Kühlschrank bis zur Weiterverarbeitung.
Dadurch wird das Biskuit etwas kompakter und lässt sich besser schneiden.

Vor dem Füllen werden beide Biskuits waagrecht in zwei gleich große Scheiben geschnitten. 

Für das Frostig erstmal von allen Zutaten nur die Hälfte miteinander verrühren und in einen Spritzsack mit Tülle (ich hab eine Lochtülle verwendet) geben. 
Die andere Hälfte brauchen wir später für das Obmre-Frosting.

Den ersten Biskuit auf eine Tortenplatte legen und etwa einen Viertel des Frostings gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
Den Vorgang mit dem zweiten und dritten Boden wiederholen. 
Zum Schluss den Kuchen mit einer dünnen Schicht Frosting komplett einstreichen und eine halbe Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen. 
Diesen Vorgang noch zwei Mal wiederholen. 

Für das Ombre-Frosting rührt man nun die verbleibende Butter mit dem Puderzucker und dem Kaffee Instant Pulver zu einer glatten Massen. 
Die Crème auf drei Schälchen aufteilen und mit dem Nutella unterschiedlich hell einfärben. 
In drei Spritzbeutel mit Lochtülle einfüllen. 
Nun wird die Torte mit den unterschiedlichen Brauntönen eingestrichen.
Am besten geht das mit einem Tortenspachtel. 

Die Haselnüsse fein hacken und von Hand im unteren Drittel der Torte leicht andrücken.
Danach kommt die Torte erneut in den Kühlschrank. 


Für die Glasur die Zartbitterschokolade zusammen mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen
Danach unter gelegentlichem Rühren auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 

Beim "Drippen" einer Torte ist es wichtig, dass die Torte kalt ist. 
So lässt sich der Fluss der Schokolade am besten kontrollieren. 
Nun gießt man die Glasur in die Mitte der Torte und streicht sie vorsichtig mit einem Spachtel an den Rand der Torte. 
Dort lässt man nur gelegentlich etwas der Glasur am Rand runter laufen. 
Wer mag kann auch zuerst mit einem Löffel die Glasur an der Kante entlang verteilen bevor man die Mitte der Torte damit bedeckt. 

Ist die Glasur trocken, wird mit dem Rest der Buttercreme noch eine Verzierung auf die Torte gespritzt. 

Die Torte lässt sich prima vorbereiten. 
Sie schmeckt am Folgetag noch besser und lässt sich im Kühlschrank 4-5 Tage lagern. 
Die Torte sollte mindestens eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank geholt werden. 





Zusätzlich zur Torte habe ich Macarons als Fotomodelle gebacken. 
Das Rezept dazu findet ihr hier
Den ganz dunklen Macarons habe ich 2 TL Kakaopulver beigemischt, den helleren 1 TL. 

Für jede Teilnehmerin habe ich als kleines Dankeschön und Give-Away aus Meringues kleine Kreise gebacken und hübsch verpackt. 
Dafür habe ich dieses Rezept verwendet, die Masse unterschiedlich eingefärbt und mit verschiedenen Tüllen kreisförmig aufgespritzt. 
Nach dem Backen habe ich die Meringues-Kränzchen in Klarsichtbeutel verpackt und mit einem selbst gemachten Anhänger versehen. 
Sehen sie nicht hübsch aus?
Die würden sich doch an einer Taufe oder natürlich auch zur Hochzeit als Give-Away gut machen. 







Nun freue ich mich bereits auf den nächsten Foodstyle-Fotoworkshop der dann wieder bei mir zu Hause in Thun statt findet. 
Es geht zwar noch eine ganze Weile. 
Aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.


Herzliche Grüsse

Gabriela