1. Dezember 2019

Adventskalender 2019

Einen wunderschönen, guten Morgen an diesem 1. Dezember

Nun ist sie endlich da, die Adventszeit. 
Und wie jedes Jahr, gibt es für die Kinder von mir einen Adventskalender. 
Letztes Jahr habe ich es mir mit dem Inhalt des Adventskalenders relativ einfach gemacht. 
Enya wollte den Paw Patrol Kalender und so habe ich alle Spielsachen in kleinen Geschenke verpackt. 
(Glenn wünschte sich den Drei Fragezeichen Kallender den ich nicht verpacken konnte)


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Doch dieses Jahr fand ich, die Kinder haben genug Spielsachen. 
So habe ich 2 x 24 sinnvolle Geschenke zusammengetragen und hübsch verpackt. 
Dafür habe ich einige der kleinen Geschenke in Sterne aus Packpapier eingenäht. 
Das ist zwar ein riesengrosser Aufwand, doch gerade die Sterne sind es, die den Adventskalender so schön machen. 
Die Zahlen habe ich von Hand auf die Geschenke geschrieben. 




Die Kinder hatten eine riesengrosse Freude und standen mindestens 10 Minuten davor als sie nach Hause kamen und ihn das erste Mal sahen. 
Sie bewunderten die Sterne und berieten sich, was wohl alles darin verpackt ist. 
Nachdem ich die Bilder vom Adventskalender bei hellem Tageslicht gemacht hatte, kam mir die Idee, ihn noch mit einer Lichterkette auszuschmücken.
Und ich finde, erst mit dieser Lichterkette ist er so richtig schön und magisch geworden und verstrahlt nun ein helles Licht sobald es eindunkelt.







Zum Adventskalender der Kinder habe ich dieses Jahr noch zwei weitere Adventskalender gemacht. 
Für zwei Frauen die ich dank Facebook kennen gelernt habe und die mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen sind. 




Das ist zum einen die liebe Manuela Schenk, mit der ich unter anderem den Markt im Schlosspark organisiert habe, und zum anderen die liebe Monika Meystre, die ich an jedem meiner Kreativ-Workshops begrüssen durfte und die ich zusammen mit den Kinder mindestens einmal im Jahr auf ihrer Alp in der Nähe des Creux-du-Van besuche. 


Beide sind ganz tolle Frauen, die Wahnsinniges leisten. 
Zwei Herzmenschen, die immer so viel geben. 

Deswegen haben sie auch einen Adventskalender verdient. 




Manuela durfte ich den Adventskalender persönlich überreichen. 
So konnte ich diesen in einer alten Erntekiste präsentiert. 
Ich Glückspilz bekam im Gegenzug von ihr auch einen Adventskalender. 
Sie hatte mir nämlich im Oktober mal ein Bild geschickt auf dem in etwa stand: 
"Der letzte der mit dir auf WhatsApp geschrieben hat, muss dir einen Adventskalender machen."
Das war in ihrer App ich und bei mir war es auch sie. 
So entstand die Idee, dass wir uns gegenseitig einen Adventskalender machen. 
In der Vorbereitungszeit hatten wir es immer sehr lustig, denn stehts war der Adventskalender das Thema. 



Bei der Übergabe staunten wir dann beide nicht schlecht. 
Soooo, so schön und passend sind die beiden Adventskalender geworden.
Wir kennen uns mittlerweile so gut, dass wir genau wissen was dem anderen Freude macht und ihm gefällt. 
So passt der Adventskalender von Manuela auch optimal bei uns in die Wohnung. 
Freunde die kürzlich bei uns zu Besuch waren und ihn sahen, dachten, dass ich ihn gemacht habe. 
Und nachdem ich ihnen die Geschichte erklärt hatte, meinte der Mann: "Da scheint dich jemand sehr, sehr gut zu kennen."

Obwohl ich sehr gespannt bin was sich in den Geschenken verbirgt, finde ich es doch auch etwas schade ihn nun von Tag zu Tag kleiner werden zu lassen. 
Ich habe so eine riesengrosse Freude an meinem Adventskalender.






Für Monika habe ich den Adventskalender so präsentiert, dass ich ihn verpacken und verschicken konnte. 

Sie wohnt in der Westschweiz und daher kann ich leider nicht einfach mal kurz vorbei fahren. 
So fand der Adventskalender in einem alten Koffer (Monika liebt alte Sachen) Platz und wurde dann per Post verschickt. 
Die Überraschung ist mir geglückt und Monika hatte riesengrosse Freude. 
Und das war genau mein Ziel. 
Denn ich weiss, dass sie es nicht immer einfach hat und grad die Weihnachtszeit als Floristin und Selbständige mit 4 Kinder und Hof sehr, sehr anstrengend ist. 








Nun freue ich mich sehr auf diese 24 Tage bis Weihnachten.
Und hoffe fest, dass ich auch etwas Zeit für Muse finde. Ich wünsche auch euch ganz eine wunderbare Weihnachtszeit. 

Herzlichst

Gabriela







30. November 2019

Der Geschmack von Weihnachten - Zimtknoten


Hallo ihr Lieben
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Zimt gehört in meinen Augen zu Weihnachten wie der Tannenbaum auch.
Und was gibt es besseres als in dieser Zeit lauwarme Zimtknoten zum Zvieri zu verputzen?



In Zusammenarbeit mit Emmeküche habe ich euch das Rezept auf ihrem Blog aufgeschrieben.
Dort findet ihr auch eine Schritt - für - Schritt Anleitung wie man die Knoten macht. 

Das Rezept findet ihr hier

Ich wünsche euch viel Freude in der Weihnachtsbäckerei. 

Herzliche Grüsse

Gabriela





31. Oktober 2019

BOO! {Halloweentorte}

Boo!!! 
Heute ist Halloween. 
Ich mache mir ja eigentlich nicht viel aus diesem Tag. 
Doch zum Backen und Dekorieren ist es natürlich ein genialer Tag. 

Es gibt so viele coole Sachen die man zu Halloween machen kann. 




Ich habe schon vor fast 2 Wochen diese Quarktorte mit kleinen Meringues-Geister gemacht. 
Die habe ich als Nachtisch zu lieben Freunden mitgebracht. 
Nicht nur die Kinder waren begeistert. 

Die Quarktorte ist eines meiner Lieblingsrezepte.
Man kann sie immer mal wieder etwas variiren im Geschmack. 
Ich mag sie mit Beeren aber eben auch sehr gerne mit Schokolade. 

Dafür braucht ihr: 

12 Chocolat Cookies (ich kaufe die von MBudget bei Migros) 
100 g geschmolzene Butter 

15 Blatt Gelatine 
800 g Quark (Mager- oder Rahmquark)
700 g Mascarpone 
300 ml Vollrahm
300 g Puderzucker 
3 Päckchen Vanillzucker 
6-8 EL Ovolmaltine Crunchy Creme


Schokoguss: 
250g Sahne 
25 g Kokosfett 
250g gehackte Schokolade (Zartbitter) 


Und so wird's gemacht:

Die Chocolat-Cookies in kleine Stücke brechen und im Blitzhacker mahlen. 
Butter schmelzen und die Keksbrösel dazu geben. 
Gut umrühren damit eine kompakte Masse ensteht. 
Danach das Ganze auf dem Boden einer mit Backpapier belegten Kuchenform von 22 cm Durchmesser geben und schön glatt streichen.
In den Kühlschrank stellen.

5 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 

Quark, Mascarpone, Puderzucker und
Vanillezucker mit der Küchenmaschine zu einer glatten Masse verrühren.Vollrahm aufschlagen und zur Seite stellen.

Die Quarkmasse Dritteln. 
In die erste Portion 4-6  EL Ovomaltine Crunchy Creme einrühren. 
Der zweiten Portion 2-3  EL Ovomaltine Crunchy Creme unterrühren. 
Wer es gerne noch schokoladiger mag, der rührt einfach noch mehr Ovomaltine Crunchy Creme rein. 
Die letzte Portion bleibt wie sie ist. 
Nun die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in einer Pfanne
auflösen (nicht zu heiß) und mit der ersten Portion Quarkmasse verrühren.
1/3 der kaltgestellten Sahne dazugeben, nochmals umrühren und danach auf den Tortenboden gießen. 
Nun muss das Ganze ca. eine halbe Stunden kühl gestellt werden, damit die Masse etwas eindickt. 
Ist die Masse fest, kann mit der nächsten Schicht fortgefahren werden. 

Erneut 5 Blatt Gelatine einweichen. 
Und den gleichen Vorgang mit der nächsten Portion Quarkmasse wiederholen.
Die Quarkmasse in die Tortenform gießen und wieder ca. eine halbe Stunde warten bis die Masse fest ist.
Das Gleiche zum Schluss mit der letzten Portion Quark wiederholen. (Gelatine nicht vergessen)
Am besten lässt man nun die ganze Torte über Nacht durchkühlen.
Nach 4-5 Stunden sollte sie aber auch so fest sein, so dass man sie aus der Form nehmen kann. 

Hat man die Torte erstmal aus der Form geholt, kommt noch der Guss darüber. 

Dafür die Sahne mit dem Kokosfett über einem Wasserbad erhitzen.
Vom Herd ziehen, die gehackte Schokolade dazugeben und alles miteinander glatt rühren. 
Guss eine halbe Stunde bei Raumtemperatur abkühlen lassen, danach gut durchrühren und die kalte Torte damit überziehen. 
Ganz zum Schluss kommen nun noch die süssen Halloweengeister als Dekoration oben drauf. 

Die Meringues Geister sind schnell gemacht und lassen sich auch problemlos mehrere Wochen aufbewahren.

Dafür braucht es: 


2 Eiweiss (Zimmertemperatur)
100 g Puderzucker 
1 Prise Salz
Schokoladenglasur


Und so wird's gemacht: 

Eiweiss eine Minute steif schlagen. 
Puderzucker nach und nach hinzufügen und erneut 1 - 2 Minuten schlagen. 
Ist die Masse sehr steif und bleibt in ihrer Form, füllt man sie in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle.

Ein Backblech mit wenig Wasser befeuchten und mit einem Backpapier belegen.
(Durch das Wasser auf dem Blech haftet das Backpapier. Die Masse kann dann besser aufgespritzt werden.)



Nun kleine Geister auf das Papier spritzen und im Ofen bei 100 C° Umluft eine Stunde trocknen. 
Danach den Ofen ausschalten und die Meringues im geschlossenen Ofen noch einige Stunden (am besten auch über Nacht) abkühlen lassen. 
Bei wem es schnell gehen muss, der verlängert die Backzeit einfach um eine halbe Stunde.
Zum Schluss mit flüssiger Schokoladenglasur und mit Hilfe eines Pinsels oder Zahnstochers Gesichter darauf malen. 
Ich versichere euch, diese Geister kommen bei allen sehr gut an.
Natürlich kann man damit  auch irgend eine andere Torte oder Muffins dekorieren. 


Ich wünsche euch auf alle Fälle viel Spaß beim Backen und beim Verkleiden. 
Happy Halloween!

Herzlichst

Gabriela