27. April 2021

Saftiger Rhabarber-Mandelkuchen

Hallo ihr Lieben
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Endlich, endlich ist der Frühling da. 
Der hat heuer lange auf sich warten lassen, jetzt präsentiert er sich aber grad von seiner schönsten Seite. 

Für mich gehört, nebst dem Vogelgezwitscher am Morgen und den grünen Matten voller Löwenzahn natürlich auch der Rhabarber zum Frühling. 
Ich liebe, ganz abgesehen vom Rest der Familie, Rhabarber sehr. 
Für den aktuellen Blogpost bei Emmeküche habe ich ein Rezept für einen sagenhaft guten, saftigen Rhabarber-Mandelkuchen für euch bereit gestellt. 
Der Kuchen ist ruck zuck gemacht und schmeckt super gut, ich versichere es euch. 
Ihr findet das Rezept hier





Dieser Kuchen hat übrigens sogar dem Rest der Familie geschmeckt, das soll was heissen. 

Ich wünsche euch viel Spass beim Nachbacken. 
Geniesst den Frühling. 

Herzliche Grüsse

Gabriela










*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Emmeküche


16. April 2021

11. Geburtstag von Glenn

Hallo ihr Lieben

Letzte Woche feierten wir unserem Sohn Glenn seinen 11. Geburtstag. 

Als ich ein Kind war, wurde ich an meinem Geburtstag am Morgen früh steht's mit einem schönen Geburtstagstisch überrascht. 
Das fand ich immer ganz toll und so habe ich diese "Tradition" auch bei meinen Kindern weitergeführt. 

Glenn staunte nicht schlecht, als er um 05:30 Uhr aufstand und die Bescherung vorfand. 
Er hatte sehr viel Freude an seinem Tisch mit den Ballonen, der Wimpelkette, den Geschenken und dem Schokoladen-Haselnusscake (Rezept findet ihr hier). 



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Aus weiser Voraussicht habe ich die Geschenke bereits einen Tag im voraus fotografiert, denn es war mir klar, dass sie den Morgen nicht unbeschadet überstehen würden. 
Mit Hilfe des Plotters habe ich übrigens die Schrift ausgeschnitten und auf das Geschenk geklebt. 
Und auch die Wimpelkette ist mit dem Plotter selbst gemacht.



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Letzten Freitag Nachmittag fand das Kindergeburtstagsfest statt. 
Ich war froh spielte das Wetter mit, denn so konnten wir planmässig im Wald feiern, was auch sehr gut war mit einer Horde wilder Jungs. 

Lange habe ich mir über geeignete Spiele den Kopf zerbrochen. 
Sie sollten knifflig sein und nicht zu "babyg" (kindisch) wie Glenn es gerne nennt. 
Denn schliesslich ist er jetzt 11 und kein Baby mehr...

Treffpunkt war direkt im Wald und wir begannen mit einer Vorstellungsrunde. 
Denn es waren drei "alte" Freunde aus Thun dabei und drei "neue" Freunde aus Seftigen. 
Das war übrigens überhaupt kein Problem und ich fand die Kombination sehr schön. 
Die Kinder fanden sofort zueinander und hatten ihre Freude zusammen. 

Nach der Vorstellungsrunde gab es die erste Challenge: 
Die Kinder mussten eine stabile Astgabel im Wald suchen gehen um daraus eine Steinschleuder zu bauen. 
Mein Mann führte dieses Spiel mit ihnen aus und zielte mit den Kids zusammen auf ein Ziel. 
In dieser Zeit legte ich im Wald mit Zweigen den Weg zum Schatz, den wir später suchen würden. 

Das nächste Spiel war ein Waldmemory. 
Die Kinder hatten hier die Aufgabe, acht Dinge aus dem Wald zu suchen welche ich ihnen bereit gelegt hatte, wie beispielsweise einen Tannenzapfen, Moos, Farn usw. 
Das war ein sehr tolles Spiel, denn die Kinder mussten gut beobachten und achtsam durch den Wald gehen.




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 Weiter ging es mit einer Runde Dart. 
Danach gab es Würste vom Grill, Chips, Ice Tea und natürlich auch was Süsses. 
Weil Glenn Donuts liebt, habe ich diese gebacken und mit Schokoladencrème und selbst gemachter Caramelcrème gefüllt. 

Zudem gab es Cake Pops. 
Die sind sowieso immer der Hit und wirklich sehr, sehr fein. 
Für die Cake Pops habe ich gleich den Schokoladen-Haselnusscake verwertet. 
Dafür habe ich den Cake (was davon noch übrig war) samt Glasur in der Küchenmaschine zerkleinert, eine Ganach (Schokolade und Vollrahm) direkt aus dem Topf noch leicht warm den Krümeln hinzugefügt bis eine homogene Masse entstand. 
Danach formte ich mit Hilfe eines Förmchens Kugel, frohr diese kurz an und habe sie zum Schluss mit Schokoladenglasur glasiert und mit Streusel verziert.


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Frisch gestärkt ging es dann endlich auf die Schatzsuche. 
Darauf haben die Kinder schon sehnlichst gewartet. 

Den ersten Hinweis, einen Pfeil aus Steine auf dem nah gelegenen Weg, mussten die Kinder suchen. 
Danach konnten sie den Pfeilen aus Ästen folgen. 
Ich habe natürlich darauf geachtet, dass es nicht ganz so einfach ist. 
Manchmal war der Abstand zwischen den Pfeilen relativ gross und einmal gab es auch eine falsche Fährte. 
Schlussendlich fanden die Kids aber den Schatz und waren ganz glücklich.
In einer alten Blechkiste, die mein Mann und ich am Vormittag mit einem Spaten im Wald verbuddelt hatten, gab es für jedes Kind eine Papiertüte. 
Darin waren gesalzene Erdnüsse, Mentos, Snickers, kleine Würstchen und Kaugummis.
Siegessicher zogen die Kinder zurück zur Feuerstelle.



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Nach der Schatzsuche hatte ich noch ein Spiel vorrätig. 
Die Kinder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und die Challenge bestand darin, an einem Baum möglichst hoch eine Markierung anzubringen ohne auf den Baum zu klettern. 
Das war eine schwere Aufgabe und die Luft war auch etwas raus. 
Doch die Kinder waren beschäftigt. 
Eins nach dem anderen wurden dann wieder abgeholt und so ging dieser Nachmittag im Wald zu ende. 

Am Sonntag feierten wir schlussendlich noch ein letztes Mal Geburtstag mit den Grosseltern und dem Götti. 
Dafür gab es die von Glenn gewünschte Lotustorte welche wir alle lieben.



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Es war ein schöner Geburtstag, wenn auch etwas anstrengend. 
Ich hoffe die Bilder haben euch gefallen und ich kann die eine oder andere Mutter (vielleicht sogar einen Vater) mit meinen Ideen inspirieren. 
Die Ballone lies ich übrigens mit Hi-Float füllen und sie fliegen tatsächlich heute noch. 

Ich wünsche euch ein schönes und erholsames Wochenende. 

Herzlichst

Gabriela

















3. April 2021

Osterhasen-Spitzbuben

 Guten Morgen ihr Lieben

Morgen ist nun also endlich Ostern. 
Hier im Hause G wie... werden schon lange die Tage gezählt bis zu diesem Fest. 
Die Kinder "vergible" fast vor lauter Aufregung. 
Und ja, auch ich freue mich sehr. 
Ich freue mich ganz besonders auf die Zeit des Zusammenseins. 
Darauf die Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen.




Als süsse Tischdeko und auch als kleines Präsent um in diesen Tagen ein paar Leuten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, habe ich Osterhasen-Spitzbuben gebacken. 
Denn ich weiss, dass diese immer gut ankommen. 


Ich würde lügen wenn ich hier schreiben würde, dass Spitzbuben einfach zu backen sind.
Spitzbuben sind die wohl anspruchvollsten Kekse die man backen kann, finde ich.
Ganz besonders wenn draussen schon frühsommerliche Temperaturen herrschen und die Sonne direkt auf meine Küchenplatte scheint. (Ich warte noch auf das Plissée welches ich bestellt habe)
Aber es gibt da ein paar Tricks die man beachten muss, dann geht es einfacher. 
Und sie sind einfach zu gut um sie nicht zu backen.




Wichtig ist, dass man den Teig immer mal wieder kühl stellt. 
So geht das Ausstechen am einfachsten und man bekommt die schönsten Ergebnisse. 

Beim Ausstechen wird der Teig schnell wieder weich. 
Dann stelle ich ihn erneut kühl. 
Es braucht also etwas Zeit und Geduld um Spitzbuben zu backen.
Ist der Teig kühl, lassen sich die Spitzbuben aber problemlos und auch schön ausstechen. 




Zutaten

250 g weiche Butter
125 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
350 g Mehl

3 EL Puderzucker zum bestäuben
200 g Quittengelée, erwärmt


Zubereitung
Die Butter rühren bis sich Spitzchen bilden. 
Puderzucker, Vanillezucker und Salz dazusieben.
Rühren bis die Masse hell ist. 
Zum Schluss das Mehl dazusieben, kurz verrühren und zu einem Teig zusammen fügen. 
In Folie gewickelt eine Stunde kalt stellen.
Danach den Teig portionsweise zwischen zwei Backpapieren (und nicht auf Mehl) 3 mm dick ausrollen. 
Den ausgerollten Teig lege ich samt Backpapier auf ein Blech und stelle diesen nochmals für mindestens 15 Minuten kühl. 
Nun kann man die Kekse problemlos ausstechen. 
Danach die ausgestochenen Kekse vor dem Backen erneut für 15 Minuten kühl stellen. 
In der Mitte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens 6-8 Minuten backen bis die Ränder leicht braun werden. 
Behaltet die Kekse im Auge, denn sie werden gegen Ende der Backzeit gerne ganz plötzlich braun.
Nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen lassen und danach die Deckel mit Puderzucker bestreuen.

Nun den Quittengelée in einer kleinen Pfanne erwärmen bis er flüssig ist. 
Damit das Füllen der Kekse ohne verbrannte Finger gelingt, gebe ich das Gelée immer mit einem Löffel in die Mitte des ganzen Keks. 
Der zweite Keks mit dem Loch wird danach vorsichtig oben drauf gesetzt und leicht angedrückt. 
Und nun kann man mit einem ganz kleinen Löffel noch etwas Gelée ins Loch füllen. 
So sieht das dann prima aus.






Die fertigen Keksen habe ich vorsichtig mit einem Spachtel in kleine Klarsichtbeutel verpackt (damit kein Puderzucker am Beutel hängt), mit einer hübschen Schnur zugeschnürt und mit einer kleinen, selbst gemachten Etikette versehen. 
Fertig sind die Oster-Give-Aways. 


Ich wünsche euch viel Freude beim Backen und ganz schöne Ostern. 

Herzlichst

Gabriela