25. November 2015

Das war der nostalgische Weihnachtsmarkt - Bilderflut & Erfahrungsbericht

Hallo ihr Lieben

Was für ein Wochenende!
Ich erhole mich langsam. 

Um es vorweg zu nehmen: es war ein toller und sehr erfolgreicher Markt. 
Ganz viele liebe Menschen haben den Weg nach Hilterfingen in den Park an den nostalgischen Weihnachtsmarkt gefunden. 
Es hat mich unglaublich gefreut, dass sich manche als stille Leser von meinem Blog "geoutet" haben und einige einen wirklich langen, mehrstündigen Weg auf sich genommen haben. 

Danke, danke, dankeschön!









Aber nebst all den schönen Begegnungen, von denen ich jetzt noch ganz beflügelt bin, war es vor allem aber auch unglaublich anstrengend.
Hinter so einem Markt steckt sehr viel Vorbereitung, Aufwand und auch Arbeit, welche nach dem Markt noch auf einem zu kommt.  
Es war nicht der erste Mark den ich besucht habe, aber mit Abstand der, der mich am meisten Zeit und Mühe für den Auf- und Abbau gekostet hat. 









Für alle die es interessiert, die sich ev. sogar überlegen mit einem eigenen Zelt im Winter an einen Outdoor-Markt zu gehen, hab ich meine Erfahrung hier aufgeschrieben










Der Aufbau

Mein lieber Mann hat extra am Freitag Nachmittag frei genommen um mir beim Aufbau des Zeltes zu helfen. 
Alleine wäre es nämlich schlichtweg unmöglich ein 3 x 6 Meter grosses Zelt zu stellen. 
Es hat gestürmt wie verrückt und ich hatte wirklich grosse Angst, dass es das Zelt fort winden würde. 
Natürlich habe ich die Wettervorhersage studiert und wusste, dass heftiger Wind gemeldet war. 
Aber dass es so schlimm wird, hätte ich mir nicht gedacht. 
Wir mein Mann hat das Zelt zusätzlich an mehreren Bäumen festgebunden und am Schluss auf die Gewichte, die wir um die Zeltstangen montiert hatten, noch riesengrosse Steine gelegt. 

Die Kommode, die alte Stalltür und einige grosse Sachen hatten wir bereits am Freitag mitgebracht. 
All das schwere Zeug haben wir am Zelt angebunden. 







Da wir mit unseren grossen Autos nicht bis zum Marktplatz fahren konnten, mussten wir alles durch einen kleine Wald den Berg hoch tragen
Mein Mann hatte zum Glück im Vorfeld einen guten Bollerwagen gekauft, mit dem wir die meisten Dinge transportieren konnten. 

Als alles montiert und befestig war, übergaben wir das Zelt dem Schicksal
Der Wind zerrte am Zelt und es regnete in Strömen.











Nach dem Zeltaufbau wurden zu Hause beide Autos beladen
Danach ging es noch nach Bolligen an eine Costa Rica-Fotoshow von meinen Eltern. 
Obwohl ich sehr müde war, und eigentlich gerne einfach zu Hause geblieben wäre, war es mir wichtig, dass ich bei dieser Fotoshow dabei war. 
Ich war sehr angespannt und musste ständig an mein Zelt denken. 
Ich hab echt damit gerechnet, dass das Zelt am Samstag Morgen unten im Wald liegen würde. 

Nach der Costa Rica-Fotoshow hab ich noch heimlich den Adventskalender bei meinem Eltern in der Wohnung als Überraschung aufgebaut. (Wenn ich schon mal dort bin, dann muss ich das auch gleich ausnützen. Bilder dazu gibt es bald.) 
Spät ging ich zu Bett und schlief schlecht. 












Am nächsten Morgen regnete es. 
Als wir im Park ankamen, rechnete ich mit dem Schlimmsten. 
Doch das Zelt stand noch da. 
Ich war sooooo erleichtert!



Genau an diesem Platz stand mein Zelt.



Der Markt

Ich war noch nicht ganz fertig mit dem Aufbau von allen Sachen (Frau will es natürlich auch absolut perfekt machen), und Fotos hatte ich auch noch keine gemacht, als schon die ersten Kundinnen im Zelt standen. 
Innert kürzester Zeit war das Zelt voll. 
An Fotos war gar nicht mehr zu denken... Leider!
(Erst etwas später konnte ich mit dem Mobiltelefon einige Bilder machen.)
Aber egal!
Ich hab mich sehr fest gefreut, dass so viele meiner lieben, treuen Kunden und auch einige meiner Freundinnen vorbei gekommen sind. 
Und ich glaube sie hatten alle Freude. 
Sie haben gekauft wie wild. :-)








Mitten in den vielen Leute tauchte plötzlich Mirjam von Zaubersterne auf. 
Ich wusste sofort, dass sie es war, obwohl wir uns vorher nie begegnet sind. 
Ich lese regelmässig ihren Blog und hab mich unheimlich gefreut, als sie mir verkündetet, dass sie extra aus der Ostschweiz nach Hilterfingen reisen würde um mich zu treffen. 
Sie war, wie erwartet, sehr sympathisch und es war echt schade, dass wir nicht mehr Zeit zum reden hatten. 
Sie fragte mich, ob sie einige Fotos machen dürfe / solle. 
Sie habe extra die Kamera mitgenommen. 
Ja natürlich durfte sie Bilder machen. 
Ich war ihr sogar sehr dankbar dafür. 

Und so sind nun also einige der Bilder von Mirjam
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an dich, liebe Mirjam. 

Wir hatten das Zelt, bis auf einem kleine Öffnung, die als Eingang diente, komplett zu gemacht. 
Mittels einer Gasflasche und einem darauf montierten Heizstrahler wurde geheizt. 
So war es angenehm warm. 
Am Morgen zeigte sich sogar die Sonne und die Welt war in Ordnung. 
So hätte es bleiben können...





Doch am Nachmittag, ca. um 14:30 Uhr, ich hatte viele Kunden im Zelt, da kam ganz plötzlich ein heftiger Schneesturm
 Es geschüttelt das Zelt wie verrückt. 
Alle die im Zelt waren, hielten sich daran fest, damit es nicht weg windete. 
Es schneite waagrecht und war ganz plötzlich sehr kalt und ungemütlich. 

Als die heftige Windböe vorbei war, verzogen sich auch die Besucher. 
Und von da an war es relativ ruhig rund um den Pavillon.  
Einige Ausstellerinnen die es besonders schlimm erwischt hatte,  packten ihre Sachen zusammen und gingen nach Hause, was ich sehr schade fand, aber auch verstehen konnte. 

Glühwein und der schöne Kerzenschein konnte die Stimmung zum Glück wieder etwas heben.










Der Abbau & aufräumen

Um 20:00 Uhr war der Markt vorbei und der Abbau begann. 
Alles musste wieder schön säuberlich versorgt und im Dunkeln durch den Wald den Berg runter gebracht werden. 
Glücklicherweise schneite es nicht mehr. 
Um 22:00 waren wir mit dem Abbau fertig. 

Am nächsten Tag stand ich um 07:00 Uhr auf um die Autos auszuräumen, alles unverkaufte wieder auszupacken und in mein Schatzkämmerchen ein zu räumen. 
Die Blachen des Zeltes mussten gewaschen werden. 
Ebenso die Gewichte, der Bollerwagen, die Leintücher. 
Das Auto von meinem lieben Mann, sein Heiligtum, hab ich natürlich auch pick fein gereinigt. 
Meins wartet immer noch darauf...

Danach musste ich nochmals nach Hilterfingen fahren um 2 Fenster abzuholen, die beim besten Willen keine Platz mehr im Auto hatten. 
Um Punkt 17:00 Uhr war ich endlich fertig und K.O.





Fazit:
Es war ein nasser, kalter und stürmischer Weihnachtsmarkt, der seinem Namen alle Ehre machte dank dem plötzlichen Wintereinbruch und dem Schneegestöber.  
Es war ein toller und sehr erfolgreicher Markt
Ein Markt, der mir wieder mal zeigen lies, dass ich unheimlich viele liebe und treue Kunden und eine grosse Fangemeinde habe. 
Trotzdem wird es einen weitere Weihnachtsmarkt in dieser Form, in diesem Ausmass für G wie... nicht wieder geben. 
Ich hoffe, dass ihr mich versteht nachdem ihr jetzt meine Zeilen gelesen habt. 

Danke an alle meine lieben Kunden für euren Besuch & Einkauf. 
Es war schön altbekannte und neue Gesichter zu sehen.
Danke für eure vielen Komplimente! 
Es hat mich unheimlich gefreut, dass ihr alle vorbei gekommen seid und euch meine selbst gewerkelten Sachen so gefallen haben. 
Ein grosser Dank auch an meinen lieben Mann
Ohne dich wäre dies schlichtweg unmöglich! 
Und danke an meine lieben Schwiegereltern, die das ganze Weekend die Kinder gehütet haben und sich auch sonst einmal wöchentlich um die Kleinen kümmern. 

Jetzt wünsche ich euch einen schönen Tag und allen Marktfahrern viel Erfolg und warme Füsse. 

Ich kann mich nun endlich unserer Weihnachtsdeko widmen. 
Jetzt wo der Schnee draussen liegt, hab ich auch richtig Lust dazu. 
Und es warten noch zwei Adventskalender darauf fertig eingepackt zu werden. 




Herzlichst












Übrigens: wie an jedem Markt sind einige Sachen wieder mit mir nach Hause gekommen. 
Wenn dir nun also etwas ins Auge gestochen ist, dass du sehr gerne haben möchtest, dann schreib mir doch eine Nachricht an kontakt@gwie.ch
Zu verkaufen sind unter anderem noch die Kommode, der alte Schlitten (verkauft) , ein paar antike Skis (verkauft), zwei grosse Fenster,  grosse Willkommensschilder, grosse Sternentasche, ein Flechtenkranz (brauche ich jetzt als unseren Adventskranz) und der Kranz mit den Engelsflügeln (verkauft). 
Die grossen Sachen & Möbel müssten in Thun abgeholt werden, kleinere kann ich problemlos verschicken.