12. Mai 2018

Ein Kurztrip nach Paris {Reisebericht mit Tips Teil 1}

Hallo ihr Lieben

Dieses Jahr sind mein Mann und ich 10 Jahr verheiratet. 
Aus diesem Grund haben wir uns ein verlängertes Wochenende in Paris gegönnt, ohne Kinder notabene. 
Paris ist eine wunderschöne Stadt, die ich bereits kannte, mein Mann aber noch nicht.
Ich war schon in einigen Großstädten und Paris gefiel mir von allen am allerbesten.
Paris bietet so viel, dass man problemlos eine Woche dort verbringen kann, oder auch länger. 
Wir hatten jedoch nur 3 Tage Zeit. Doch aus diesen 3 Tagen haben wir das Beste rausgeholt.

Für alle die nun auch mal nach Paris wollen, hab ich einen Reisebericht zusammen gestellt mit einigen Informationen die euch ev. für eure Reise in Frankreichs Hauptstadt hilfreich sein könnten.
Die Infos sind nicht abschließend und gewisse Angaben können sich natürlich mit der Zeit auch ändern. Meine Angaben sind ohne Gewähr.

Jene die nicht nach Paris wollen, können sich auch nur die Bilder anschauen. 
Ich hab ziemlich viele gemacht, etwas zum Leidwesen von meinem Mann, der immer auf mich warten musste, oder extra wegen meinen Bildern nochmals irgendwo hin kommen musste, weil das Licht gegen Abend einfach besser ist. 


louvre, pyramide du louvre

louvre, paris


Nachdem wir die Kinder am Donnerstag Morgen bei meinen Eltern in Bolligen abgeladen hatten, fuhren wir zum Flughafen Basel Mulhouse.
Von dort aus flogen wir gegen Mittag mit HOP! (Ist eine Tochtergesellschaft von Air France) direkt nach Paris Orly. 
Alles hat wunderbar geklappt.
Das Flugpersonal war freundlich und es gab auf dem kurzen Flug sogar etwas zu trinken und zu knabbern. (Was ja nicht selbstverständlich ist) 


Der Flughafen Paris Orly ist eher klein und übersichtlich. Von dort aus fährt ein führerlose Bahn, der Orlyval, zur Station Antony vom RER von wo aus man dann ins Zentrum gelangt. 
Da diese Bahn privat ist, muss sie immer separat bezahlt werden. (Kostenpunkt: Euro 9.30)
Wir haben uns danach für einen Wochenpass Navigo Découverte entschieden für  Euro 27.80 damit wir die Frage nach dem Ticket gesorgt geben konnten. 
Wir liesen uns den Wochenpass Navigo Découverte bei SNCF am Gare de Paris Nord ausstellen. 
Für die Ausstellung benötigt man ein Passbild in der Grösse 25 x 30 mm. Wir haben dazu zu Hause mit dem Mobiltelefon ein Foto von uns gemacht und es dann auf Kopierpaier ausgedruckt und ausgeschnitten. Das hat problemlos funktioniert. 
Den Wochenpass Navigo Découvert kann man sofort mitnehmen und fährt fortan in Zone 1-5 bei der Metro, RER und dem Bus mit und muss sich nie wieder Gedanken um ein Ticket machen. 
Die Einheimischen haben alle auch einen Pass der das selbe Aussehen hat. 
So fällt man bei der Metrostation auch nicht gleich als Tourist auf. (Ausser man trägt den Rucksack natürlich vorne am Bauch - was echt nur sehr ängstliche Touristen tun.)


metro paris

Ich hab mir für die Reise extra einen guten Fotorucksack gekauft, der sich am Rücken öffnen lässt. So ist der Inhalt vor Langfinger geschützt. (Ihr werdet den Rucksack im nächsten Post noch zu Gesicht bekommen)
Es lohnt sich, einen guten Rucksack dabei zu haben, wenn man weite Strecken zu Fuss zurück legt. 
Auch manche Pariser tragen übrigens einen Rucksack, da sie ihre schönen Schuhe für die Arbeit darin transportieren, hat uns ein sehr netter Kellner verraten.
Paris ist eine Modemetropole, das merkt man sofort und wir kamen uns manchmal vor wie Landeier. 
Uns ist aufgefallen, dass aber viele Pariser Turnschuhe tragen, die aussehen als wären sie grad neu gekauft worden. Man sieht keine ausgetretenen Latscher und die Leute sind stehts sehr stilvoll gekleidet. 

Nach unserer Ankunft am Gare du Nord ging es zu Fuss zu unserem Hotel. 
Wir nächtigten im Hotel Avalon, bd de Magenta. Es ist ein einfaches Hotel aber in Ordnung. Man kann ein Frühstück dazu buchen. Dann gibt es Brot, Croissants und Müsli am Buffet. 
Der grosse Vorteil von diesem Hotel ist seine Lage. Zu Fuss hat man nur ca. 10 Minuten bis unterhalb der Sacré-Coeur de Montmarter und zum Bahnhof Gare du Nord nur 5 Minuten. 
Wir gingen auch Nachts durch dieses Quartier und hatten nie ein komisches Gefühl. 


sacré coeursacré coeur



Als wir unsere Koffer im Hotel deponiert hatten, ging es als erstes gleich zur nah gelegenen Basilique du Sacré-Coeur. 
Auf der linken Seite des Parkes führt eine Bahn hoch. Oder man nimmt, wie wir, die Treppen in Angriff.
Die Sacré-Coeur ist ein unglaubliches Publikumsmagnet. Es hat sehr viele Touristen, ganze Gruppen von Japanern und jede Menge Männer die einem irgendwelche Souveniers verkaufen wollen. Aber davon muss man sich nicht abschrecken lassen.
Denn die Aussicht die man von hier über Paris hat, ist einmalig. 
Man kann sich die Basilique kostenlos auch innen anschauen, was sich auf alle Fälle lohnt. 
Fotografieren ist dort verboten. 
Wir haben uns danach entschieden noch auf den Dome zu gehen. 
Die ganzen Touristengruppen machen dies nicht und so hielt sich die Menschenmenge in Grenzen. Der Aufstieg zum Dome kostet Euro 6.-
Man muss fit sein, denn es führen 300 Treppenstufen bis nach oben und teilweise ist es sehr eng. 
Aber oben wird man vom aller schönsten Ausblick über Paris belohnt. 







Nach dem Besuch vom Dome ging es weiter zu Fuss ins schöne Quartier von Montmartre.
Dort haben wir ein ganz hübsches Restaurant gefunden (Comestibles) und uns auf der Terrasse einen Apéro und was kleines zu Essen (probiert das Lachstatar!) gegönnt und einfach dem Treiben zugeschaut. 
Danach schlenderten wir über den Place du Tertre wo es enorm viele Touristen hatte. 
Um dort Foto zu mache, musste ich einige Minuten Geduld haben, weil immer weider jemand ins Bild lief oder es dermassen viele Menschen hatte die die Sicht verdeckten. 
Nichts desto trotz ist dieser Platz mit den Künstlern wunderschön und einen Besuch wert.
Montmartre erscheint ein bisschen wie ein Dorf und hat viel Charme und viele schöne Ecken.








Es lohnt sich, in Montmartre einfach ein bisschen rumzuschlendern, sich treiben zu lassen und die schönen Ecken zu entdecken. 

Wie die Sacré-Couer und der Place du Tertre gehört auch der Rotlichtbezirk mit der legendären Moulin Rouge zu Montmartre. 
Tagsüber bekommt man davon aber kaum was mit.
In dieser Gegend findet man auch einzigartige Geschäfte, wie Feinkostläden und solche die sich auf Brocante spezialisiert haben. 
Lieder hatte davon nichts in unserem Koffer platz und die Preise waren auch sehr stolz.







Nach Montmartre machten wir uns gegen Abend auf zum Musée D'Orsay. Es liegt am Seine-Ufer vis-à-vis vom Jardin des Tuileries und wurde 1900 als Bahnhof errichtet. 
Mich hat dort mehr das impsante Gebäude aus Glas und Stahl als die darin ausgestellten Werke interessiert. 
Im obersten Stock hat es ein Kaffee und dort befindet sich auch die grosse Bahnhofsuhr durch die man genau auf die Sacré Coeur sieht. 
Jeden Donnerstag Abend hat das Museum bis 21:45 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet Euro 12.- 








Wir mussten an diesem Abend vor dem Musée d'Orsay nicht anstehen und es hatte auch innen nicht viele Besucher. Es lohnt sich, hier eher etwas später vorbei zu kommen. 
Nach dem Besuch vom Musée D'Orsay wollte ich unbedingt noch das schöne Abendlicht nutzten um ein paar Bilder beim Louvré und im angrenzenden Jardin des Tuileries zu machen. 








Auch hier waren die großen Touristenscharen längst abgereist, was mir für die Bilder zu gute kam und wir genossen den schönen Abend.
Die Stimmung im Jardin des Tuileries war ganz friedlich und ruhig. Es hatte nur einige Jogger und die Sonne stand schon weit unten und warf lange Schatten.

Wir kehrten am Samstag dann nochmals in den Jardin des Tuileries zurück und es hatte deutlich mehr Menschen. Alle Tische der zwei Restaurants waren dann besetzt. Halb Paris genießt es wohl am Wochenende in den schönen Pärken. Wo sonnst soll man seine Kinder in einer solchen Großstadt sorglos laufen und spielen lassen?
(Ich werde euch in einem nächsten Post noch einige weitere Bilder zeigen.)

Es lohnt sich, sich bei schönem Wetter etwas Zeit zum sein im Jaridin des Tuileries einzuplanen. 
Es ist wirklich wunderschön dort. 






Enorm imposant ist zweifelsfrei das Musée du Louvre
Der Palast wurde als Residenz für den König gebaut und ist heute das weltweit grösste Kunstmuseum. 
Wenn man dort so in der Mitte dieses Prachtbautes steht, dann versteht man auch die Geschichte von Frankreich bessert. 
Bei diesem Bau (und auch bei vielen anderen) wurde nicht gespart!

Ich wollte unbedingt am Abend zum Louvre weil dann das Licht zum fotografieren einfach viel besser ist. 
Leider hatte es in den Teichen um die Glaspyramide kein Wasser, was mich etwas enttäuschte. 
Aber es entstanden dennoch schöne Bilder (wenn nicht sogar eins der schönsten von dieser Reise) in der Abenddämmerung und vor allem mit kaum Menschen drauf. 
Ich hätte noch ein paar weitere Bilder machen können, doch unsere Bäuchen knurrten und so machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. 
Die Stadt ist voll mit hübschen und guten Restaurants. 
Wir liesen uns einfach dort nieder wo es und gefiel und haben im Voraus nichts reserviert, denn wir wollten uns dadurch nicht von der Zeit einschränken lassen. 


Ich hoffe euch hat der erste Teil von unserem Weekend in Paris gefallen.
Ich blicke gerne auf diesen ersten Tag zurück.
So viel haben wir an nur einem Tag erlebt und ich konnte ein paar schöne Stimmungen und Eindrücke von Paris einfangen. 
Bald folgt Teil 2 von 3...

Bis dahin wünsch ich euch eine gute Zeit.
  

Herzlichst

Gabriela